Indien

Exotisch & scharf

Indien

Ein Fest für die Sinne

Die indische Küche zeichnet sich aus durch raffinierte Gewürzmischungen und eine kreative Vielfalt an Gerichten, die regional sehr unterschiedlich sind. Häufig sind die Gerichte vegetarisch, da je nach Religion keine oder nur bestimmte Fleischsorten gegessen werden dürfen: Daher ist Hühnchenfleisch noch am häufigsten zu finden. Die wichtigsten Eiweißlieferanten der indischen Küche sind Kichererbsen und rote Linsen, sowie die Frischkäseart Paneer oder Raita, eine Beilagensauce auf Joghurtbasis.

Curry ist eine Zubereitungsart für Gemüse-, Fleisch- oder Fischsaucen auf der Basis diverser Gewürzmischungen, die aus bis zu 300 Zutaten bestehen können. Häufig kommen Koriander, Kurkuma, Ingwer, Chili und Knoblauch zum Einsatz. Zum Curry werden Reis und Fladenbrot serviert. Noch schärfer als Chiligewürz ist Garam Masala aus Kardamom, Gewürznelken, Zimt und schwarzem Pfeffer.

Grundnahrungsmittel des indischen Nordens sind die Fladenbrotsorten Chapati, Roti oder Naan, hierher stammt auch das Tandoori-Huhn. In Südindien wird mehr Reis verzehrt, im Westen ist Hirse eine beliebte Beilage zu Fleisch oder Dal-Linsengerichten. Der Osten ist bekannt für seine leckeren Rezepte mit Nüssen, für süße Gerichte wie den Reispudding Khir.