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Wie kann man Lebensmittel länger haltbar machen?

Hierbei handelt es sich um eine Frage, die nicht nur in Singlehaushalten eine wichtige Rolle spielt. Egal, ob zu viel eingekauft wurde oder ob einfach weniger als vermutet gegessen wird: es gibt viele Gründe, Lebensmittel länger haltbar zu machen. Eine gute Nachricht ist in diesem Zusammenhang, dass es in der Regel nicht schwer ist, für eine längere Haltbarkeit der verschiedenen Leckereien zu sorgen.

Wie so oft ist es lediglich wichtig, die passenden Tricks zu kennen. Passen die Art des Haltbar-Machens und das betreffende Lebensmittel dann auch noch zusammen, steht einer späteren Verwendung nichts mehr im Wege.

Hierbei sollte natürlich beachtet werden, dass es keine Technik gibt, die ein Lebensmittel „ewig“ haltbar machen würde. Mit den folgenden Tricks kann der Küchenalltag hier mitunter deutlich vereinfacht werden.

Trick Nr. 1: das Trocknen

Viele Obstsorten, Kräuter und Hülsenfrüchte können ganz einfach getrocknet und so länger haltbar gemacht werden. Aufgrund der Tatsache, dass beim Trocknen Feuchtigkeit entzogen wird, haben hier unter anderem Mikroorganismen keine Chance, sich niederzulassen und beispielsweise für einen frühzeitigen Verderb zu sorgen.

Lebensmittel können entweder an der frischen Luft, im Backofen oder in einem speziellen Dörrautomaten getrocknet werden. Und keine Sorge: die gesunden Inhaltsstoffe der getrockneten Leckereien bleiben in der Regel erhalten.

Trick Nr. 2: das Salzen

Das Salzen basiert auf ähnlichen Vorgängen wie das Trocknen. Denn: auch hier geht es darum, den betreffenden Lebensmitteln, in diesem Fall meist Fleisch, Feuchtigkeit zu entziehen.

Trick Nr. 3: das Räuchern

Viele Menschen lieben den besonderen Geruch, der vom Räuchern ausgeht. In der Regel wird auf diese Technik zurückgegriffen, wenn es darum geht, Fisch bzw. Schinken länger haltbar zu machen. Mit dem Prozess ist dann jedoch nicht nur eine längere Nutzbarkeit, sondern auch ein besonderer, charakteristischer Geschmack verbunden.

Zubereitungszeit
50 Minuten
Schwierigkeit
Einfach

Trick Nr. 4: die Verwendung von Essig

Essig eignet sich ebenfalls hervorragend dazu, um dafür zu sorgen, dass Mikroorganismen sich nicht auf bzw. in Lebensmitteln ausbreiten können. Gerade dann, wenn es darum geht, verschiedene Gemüsesorten länger haltbar zu machen, handelt es sich um Essig um die erste Wahl. Dieser zeichnet sich durch einen vergleichsweise niedrigen pH-Wert aus und entzieht den besagten Organismen so die Lebensgrundlage.

Ein Klassiker dieser Kategorie sind selbstverständlich die bekannten Essiggurken. Es gibt jedoch noch viele weitere Lebensmittel, die auf diese Welse länger haltbar gemacht werden können.

Trick Nr. 5: die Lagerung bei niedrigen Temperaturen

Hierbei handelt es sich sicherlich um eine der bekanntesten Möglichkeiten, Lebensmittel länger haltbar zu machen: das Kühlen.

Je niedriger die Temperaturen, desto länger die Haltbarkeit. Doch Vorsicht! Nicht alle Lebensmittel können eingefroren werden! Manche vertragen lediglich die etwas höheren Temperaturen im Gemüsefach des Kühlschranks.

Wer einfriert, sollte auch immer bedenken, dass es im Rahmen des späteren Verbrauchs wichtig sein könnte, auf kleinere Portionen zurückzugreifen. Daher ist es sinnvoll, schon in kleineren Mengen einzufrieren. Genau das erleichtert das Auftauen. Es handelt sich übrigens um ein Vorurteil, dass durch das Einfrieren „alle Nährstoffe“ verlorengehen. Ein paar Abstriche müssen in diesem Zusammenhang dann jedoch gemacht werden.

Trick Nr. 6: das Zuckern

Weshalb sind Marmeladen eigentlich so lange haltbar? Ganz klar: wegen des Zuckers! In vielen Fällen gilt: je mehr Zucker vorhanden ist, desto länger können sie die Liebhaber der Naschereien Zeit beim Verzehr lassen. Eine Haltbarkeit von mehreren Monaten stellt hier – die richtige Lagerung vorausgesetzt – kein Problem dar.

Der Vorteil des Zuckerns lässt sich übrigens auch super für kurzzeitiges Haltbar-Machen nutzen, wenn es nur darum geht, beispielsweise Erdbeeren nur ein wenig länger – zum Beispiel etwa zwei Tage – lagern zu können. Hier reicht es in der Regel aus, die Früchte einmal kurz einzuzuckern, vorsichtig umzurühren und dann im Kühlschrank zu lagern.

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Trick Nr. 7: das Einkochen

Wer Marmeladen und Co. einkocht, stellt oft „ganz nebenbei“ eine Haltbarkeit von mehreren Monaten sicher. Besonders praktisch, da es sich für viele eben nicht lohnt, lediglich ein Glas Marmelade zu kochen. Die größeren Mengen können dementsprechend hervorragend zwischengelagert werden.

Dass das Einkochen bei vergleichsweise hohen Temperaturen bis zu 100°C funktioniert und die Lebensmittel länger haltbar macht, hat übrigens ebenfalls wieder etwas mit den schon öfter erwähnten Mikroorganismen zu tun. Sie werden im Kochtopf abgetötet.

Trick Nr. 9: das Vakuum

Mikroorganismen leben von Sauerstoff… und genau diesen gilt es, durch das Vakuumieren zu entziehen. Das Ergebnis: sie sterben ab und können so nicht mehr für einen vorzeitigen Verderb sorgen.

Auf diese Weise kann die Haltbarkeit der Lebensmittel zwar nicht so lange wie beim Einfrieren oder Einkochen, jedoch auch oft über einen Zeitraum von mehreren Wochen, verlängert werden.

Wichtige Details zum Thema Haltbarkeit

Viele der oben genannten Tipps rund um das Haltbarmachen von Lebensmitteln dürften schon aus „Omas Küche“ bekannt sein. Sie werden schon seit Jahrzehnten verwendet, um letztendlich auch einer Verschwendung von Lebensmitteln vorzubeugen.

Trotz der Effektivität, die mit den verschiedenen Tricks verbunden ist, kann es selbstverständlich sein, dass Lebensmittel am Ende – aus welchen Gründen auch immer – doch nicht so lange haltbar gemacht werden konnten, wie gehofft.

Dementsprechend ist es zu guter Letzt natürlich immer wichtig, sich auf den eigenen Geschmacks- und Geruchssinn zu verlassen. Schlägt dieser bzw. schlagen diese „Alarm“ sollte das betreffende Lebensmittel im Zweifel selbstverständlich entsorgt werden.

Zudem ist es – unabhängig davon, für welchen Trick man sich entscheidet – wichtig, auf ein hohes Maß an Hygiene zu sorgen. Schon kleine Verunreinigungen, zum Beispiel am Glas, können für einen früheren Verderb sorgen.

Alle Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit.

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