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Welches Gemüse gilt zu welcher Jahreszeit als saisonal?

Wer heutzutage Lust auf bestimme Gemüse- und Obstsorten hat, muss sich in der Regel nicht wirklich einschränken.

Es gibt jedoch auch Ausnahmen. So ist beispielsweise nicht immer frischer Spargel erhältlich. Auch diejenigen, die frische Kürbisse lieben, müssen sich gegebenenfalls ein wenig gedulden. Dies liegt daran, dass manche Gemüsesorten nur saisonal verfügbar sind.

Der Vorteil an saisonaler Ware ist, dass die jeweiligen Lebensmittel aus regionalem Anbau kommen und nicht erst aus anderen Ländern importiert werden müssen.

Wer sich hier vorgenommen hat, seinen ökologischen Fußabdruck möglicherweise ein wenig zu verkleinern, ist gut beraten, sich mit der Frage, wann welche Gemüsesorten hierzulande wachsen, auseinanderzusetzen.

Ganzjähriges saisonales Gemüse

Ja, es stimmt: es gibt einige wenige Gemüsesorten, die das ganze Jahr über Saison haben.  Hierzu gehören beispielsweise die Champignons. Sie sind Von Januar bis Dezember frisch und regional erhältlich. Auch Kartoffeln, Möhren, Karotten, Rotkohl und Zwiebeln fallen in diese Kategorie.

Hier muss sich in der Regel niemand einschränken. Doch was gilt eigentlich in Bezug auf die anderen Gemüsesorten?

Die folgende Auflistung kann als Grundlage für eine saisonal-basierte Ernährung genutzt werden, ist jedoch nicht vollständig. Es gibt in den einzelnen Monaten noch viele weitere Gemüsesorten, die ohne lange Transportwege genossen werden können.

Januar bis März

Von Januar bis März können unter anderem Grünkohl, Lauch und Porree, Pastinaken, Rosenkohl, Schwarzwurzeln (bis einschließlich Februar) und Wirsing (bis einschließlich Februar) saisonal eingekauft werden.

Spannenderweise haben übrigens auch – trotz der niedrigen Temperaturen – viele Salate Saison. Eine tolle Möglichkeit, abwechslungs- und nährstoffreich zu kochen!

April bis Juni

Im März wird frischer Spinat erntereif. Er wird dementsprechend von März bis Mai angeboten. Spätestens ab April beginnt dann die Hauptsaison für Spargel. Ab Mai sind Blumenkohl, Kohlrabi, Lauch- und Frühlingszwiebeln, Mangold, Radieschen und Wirsingkohl an der Reihe und sorgen dafür, dass die heimische Küche noch ein wenig bunter wird.

Ab Juni beginnt die Saison für Brokkoli und dicke Bohnen, jedoch auch für Salatgurken, Erbsen, Rotkohl und Fenchel.

Auch diejenigen, die Lust auf Weißkohl, Zucchini und Zuckerschoten haben, kommen jetzt auf ihre Kosten.

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Juli bis September

Im Juli beginnt die Saison für Auberginen, rote Beete, Staudensellerie und Tomaten. Viele Hobbyköche ziehen letztere sogar auf ihrer Fensterbank oder im eigenen Garten.

Der August bringt frische Butterrüben und Kürbis in den Handel. Generell sind zwischen Juni und Oktober sind besonders viele Gemüsesorten saisonal erhältlich. Dies sorgt dafür, dass umweltbewussten und leckeren Rezepten nichts mehr im Wege steht.

Oktober bis Dezember

Auch der Oktober bietet eine vergleichsweise breitgefächerte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten. Lediglich auf dicke Bohnen, Erbsen, Grünkohl, Spargel, Spitzkohl und Zuckerschoten muss – zumindest mit Hinblick auf das Ziel des saisonalen Einkaufens – im Oktober verzichtet werden.

Im November sind unter anderem noch Butterrüben, Fenchel, Kürbis, Lauch, Pastinaken, Rosenkohl, Rote Beete, Weißkohl und Wirsingkohl mit von der Partie.

Erst im Dezember werden die ersten Gemüsesorten wieder ausschließlich über die Lagerverkäufe angeboten.  

Weshalb lohnt es sich, saisonal einzukaufen?

In einer Zeit, in der immer wieder über den Klimawandel und die Auswirkungen auf die Umwelt gesprochen wird, hinterfragen viele Menschen ihr eigenes Konsumverhalten. Auch wenn die Standards in Bezug auf Lebensmittel aus anderen Ländern hoch sind, bleibt selbstverständlich der Beigeschmack, dass diese auf Schiffen, in LKWs und Flugzeugen transportiert werden müssen.

Wer die Umwelt unterstützen und ein wenig nachhaltiger leben möchte, sollte sich daher fragen, ob es nicht Sinn macht, den Fokus auf eine etwas saisonalere Art der Ernährung zu legen.

Auch wenn unter diesem Vorhaben möglicherweise nicht gleich der gesamte Ernährungsplan umgestellt wird, handelt es sich bei kleinen Schritten ebenfalls um eine tolle Möglichkeit, die regionalen Zulieferer zu unterstützen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Oft zeigt sich in diesem Zusammenhang, dass saisonales Kochen nicht einschränkt, sondern stattdessen sogar den eigenen kulinarischen Horizont erweitern kann.

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