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Benötigt man Fett für die Zubereitung von Möhren?

Möhren gelten unter anderem als gesunde Rohkost und als wertvolle Vitaminlieferanten. Wer sie nicht pur genießen möchte, kann sie unter anderem auch in unterschiedliche Gerichte integrieren. Egal, ob als Beilage zu Fleisch, im Gemüseauflauf oder in der Suppe: die kleinen orangenen „Alleskönner“ schmecken so gut wie immer.

Eine Weisheit, die oftmals schon die Großeltern zu vermitteln versuchten, ist in diesem Zusammenhang, dass Möhren immer mit Fett zubereitet werden müssen. Ansonsten wäre es dem Körper nicht möglich, die in den Möhren enthaltenen Vitamine zu verwerten. 

Doch handelt es sich hierbei eigentlich nur um ein Ammenmärchen? Oder steckt in dieser so oft zitierten „Möhrenregel“ doch mehr Wahrheit als oft angenommen?

Die Wahrheit rund um dieses kulinarisch-spannende Thema liegt – wie so oft – irgendwo dazwischen. 

Weshalb gelten Möhren eigentlich als gesund? 

Keine Frage: Möhren sind lecker und eignen sich unter anderem hervorragend dazu, um viele verschiedene Gerichte noch ein wenig aufzuwerten. „Ganz nebenbei“ gelten sie jedoch auch als gesund. 

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Schwierigkeit
Einfach

Vor allem das enthaltene beta-Carotin sorgt nicht nur für die charakteristische Farbe der Möhren, sondern auch für ihren guten Ruf mit Hinblick auf gesundheitliche Aspekte. Genau genommen handelt es sich hierbei um eine Vorstufe des Vitamin A. 

Dieses Vitamin wiederrum spielt vor allem mit Hinblick auf gutes Sehen und das Aussehen und die Struktur von Haut und Haaren eine wichtige Rolle. Kurz: Vitamin A erfüllt im Körper viele Funktionen. So schützt es beispielsweise auch gegen die Angriffe von freien Radikalen.

Wie viel Vitamin A befindet sich in einer Möhre?

Bei genauer Hinsicht zeigt sich, dass es sich bei Möhren um echte Power-Pakete handelt! So ist es oft möglich, mit 50 Gramm Möhren den kompletten Vitamin A Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen zu decken. 

Dies gilt jedoch nur dann, wenn gewisse „Grundregeln“ beachtet werden. Und exakt an dieser Stelle kommt wieder die richtige Art der Zubereitung ins Spiel!

Eine wichtige Grundregel: Vitamin A ist fettlöslich

Vitamin A kann unter anderem die Sehkraft und das Wachstum der Haut und der Haare unterstützen. Jedoch nur dann, wenn es auch vom Körper entsprechend verwertet werden kann. Da es sich bei ihm um ein sogenanntes „fettlösliches Vitamin“ handelt, braucht es ein wenig Fett, um aus ihm maximalen (Vitamin-) Nutzen ziehen zu können. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Körper von weniger Vitamin A profitiert, als er es eigentlich könnte. 

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Es wäre jedoch falsch, davon auszugehen, dass die Aufnahme von viel Vitamin A ausschließlich vom besagten Fett bzw. Öl abhängig wäre. Wer möglichst auf Fett, beispielsweise im Rahmen einer Diät, verzichten möchte, kann unter anderem auch auf einen kleinen „Trick“ zurückgreifen und die Möhren stattdessen – zum Beispiel bei der Zubereitung von Salat – möglichst intensiv zerkleinern. Auch auf diese Weise kann die Menge an Vitamin A, die vom Körper verwertet werden kann, etwas erhöht werden. 

Vitamin A auf dem Rohkostteller? So geht’s!

Für viele Möhren-Fans gehören die orangenen Leckereien zu einem perfekten Snackerlebnis dazu. Doch wie ist es eigentlich möglich, sich auch auf dem Rohkostteller (und dementsprechend ohne Öl) eine möglichst große Portion Vitamin A zu sichern? 

An dieser Stelle kommt erneut das bereits erwähnte „gute Zerkleinern“ ins Spiel. Denn: wer seine Möhren ausgiebig (und vielleicht ein wenig länger als nötig) kaut, kann ebenfalls dafür sorgen, dass der Körper das Vitamin A besser verwerten kann. 

Fazit

Mit Hinblick auf Möhren, Vitamin A und die „perfekte“ Zubereitung gilt dementsprechend, dass es durchaus möglich ist, die verwertbare Vitamin A Dosis durch Fett bzw. Öl zu erhöhen. 

Abgesehen von diesem Aspekt können Möhren jedoch natürlich auch mit Wasser angebraten werden. In diesem Fall profitieren Sie jedoch hauptsächlich vom leckeren Geschmack und weniger von Möhren als überzeugendem „Vitamin A“ Lieferant. 

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