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Woher hat das Porterhouse Steak seinen Namen?

Das Porterhouse-Steak und das T-Bone-Steak gelten für viele Grill-Liebhaber als die erste Wahl, wenn es darum geht, besonders ausgiebig zu genießen.

Sie zeichnen sich durch einen besonders individuellen, saftigen Geschmack aus und gehören für zahlreiche Hobby-Griller zu einem perfekten Grillabend dazu.

Die Stücke werden aus der Lende, aus dem hinteren Viertel des Rindes, entnommen. Besagtes Zwischenrippenstück ist auch unter dem Namen „Roastbeef“ bekannt. Die Unterschiede zwischen T-Bone-Steak und Porterhouse Steak liegen in der Dicke und im Gewicht der jeweiligen Fleischstücke.

In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass das T-Bone-Steak ungefähr vier Zentimeter dick ist und hat ein Gewicht von etwa 600 Gramm auf die (Küchen-) Waage bringt. Ein Porterhouse-Steak kann ein T-Bone-Steak vergleichsweise klein erscheinen lassen. Denn: es ist ungefähr sechs Zentimeter dick und kann zwischen 700 und 1.000 Gramm wiegen.

Das T-Bone-Steak verdankt seinen Namen dem charakteristischen Knochen, der wie ein „T“ geformt ist. Doch wie kam das Porterhouse-Steak eigentlich zu seinem Namen?

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Das Porterhouse-Steak und zwei Theorien zu seinem Namen

Es existieren zwei Theorien darüber, wie das Porterhouse-Steak seinen Namen bekam. Eine der beiden Geschichten bezieht sich auf die zahlreichen Porterhouses, die in England und in Amerika in der Vergangenheit weit verbreitet waren.

Hier wurde ausschließlich Porterbier ausgeschenkt. Dazu wurde ein Steak gereicht. Schließlich waren die Gäste Cowboys und hart arbeitende Männer… und diese benötigen – laut landläufiger Meinung – eben „ein wenig mehr“ als der Durchschnittsbürger. Deshalb zeichneten sich die Steaks durch eine überdurchschnittliche Größe aus. Und so bekam das Porterhouse-Steak seinen Namen!… Oder etwa nicht?

Eine andere Quelle bzw. Theorie geht auf den Amerikaner Zacharias B. Porter zurück. Dieser führte eines der größten Hotels in Brighton (und später in Cambridge (Massachusetts)) und soll Namensgeber für das weltberühmte Steak gewesen sein. Sicher ist jedoch lediglich, dass der berühmte „Porter-Square“ nach Zacharias B. Porter benannt wurde. Die Geschichte rund um das Steak wurde (zumindest bisher) weder widerlegt noch bestätigt.

Vielleicht bringt die Zukunft irgendwann Klarheit?

Abgesehen vom Namen: wie wird ein Porterhouse-Steak richtig zubereitet?

Ein Porterhouse-Steak kann auf verschiedene Arten zubereitet werden. Mit ein wenig Übung gelingt der Klassiker auf dem Grill, im Backofen und in der Pfanne.

Viele Steakliebhaber bzw. Hobbyköche, die sich in der Vergangenheit noch nicht mit der Zubereitung eines Porterhouse Steaks befasst haben, sind der Meinung, dieses Vorhaben sei besonders schwierig, da es eine Herausforderung darstellt, das Fleisch nah am Knochen zu garen.

Um hier optimal vorzugehen, wird empfohlen, das Steak kurz vor- oder nachzugaren. In diesem Zusammenhang gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Besonders unkompliziert ist es, das Fleisch kurz in der Pfanne anzubraten, ehe es im Backofen oder auf den Grill weiter zubereitet wird.

Ein passendes Rezept haben wir natürlich auch für dich:

https://www.lidl-kochen.de/rezeptwelt/gegrilltes-porterhouse-mit-zwiebelbutter-306943

Zubereitungszeit
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Schwierigkeit
Einfach

Wahlweise kann das Porterhouse Steak auch bei einer niedrigen Temperatur von 50 – 60°C im Backofen erwärmt werden.

Wer Zeit und Lust hat, kann auch gut beraten sein, die „sous vide“ Methode zum Vorgaren zu nutzen. Hierbei wird das Fleisch zusammen mit Kräutern in einen Beutel gelegt, bevor dann ein Vakuum erzeugt wird. Das Ganze wird dann in ein 50°C heißes Wasserbad oder in einen Dampfgarer gelegt.

(Um das Steak nachzugaren, muss das Fleisch mit Alufolie umwickelt und für etwa zehn Minuten bei schwacher Hitze auf den Grill gelegt werden.)

In der Pfanne wird das vorgegarte Steak von beiden Seiten für circa drei Minuten gebraten bis es außen schön knusprig ist. Auf dem Grill sollte es zuerst senkrecht auf den Knochen gestellt werden. Erst wenn das Fleisch um den Knochen beginnt, etwas intensiver zu brutzeln, wird das Steak von jeder Seite gegrillt.

In Bezug auf die Beilagen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Von Salat bis zu Klassikern wie Kartoffeln oder Reis ist hier so gut wie alles denkbar.

Alle Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit. Für genauere Infos empfehlen wir Dir, Deinen Arzt zu konsultieren.

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