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Wie dick sollte mein Steak sein?

Wer sich das „perfekte“ Steak vorstellt, sieht oft ein Stück Fleisch vor sich, das – laut eigener Beschreibung – sicherlich „weder zu dick noch zu dünn“ sein darf. Doch was bedeutet das eigentlich genau? Wie dick darf (oder besser gesagt: sollte) ein Steak sein? Gibt es Richtwerte? Und weshalb ist die richtige Dicke eigentlich generell so wichtig? 

Diesen und weiteren Fragen soll in den folgenden Abschnitten auf den Grund gegangen werden. 

Das Problem mit dünnen Steaks und die Frage nach der „perfekten“ Höhe

Köche, die ihre Steaks zu dünn zubereiten, gehen das Risiko ein, dass das Fleisch trocken bzw. zäh schmeckt. Oder anders: auf diese Weise kann das volle Potenzial dieser besonderen Speise nicht ausgeschöpft werden! Als Richtwert gilt hier eine Höhe von etwa zwei Fingern. 

Weiterhin sollte das Steak – basierend auf dieser Dicke – mindestens 250 Gramm schwer sein. Hieraus ergibt sich (zumindest in der Regel) nicht nur eine sattmachende Wirkung, sondern auch ein optisch ansprechendes Erscheinungsbild.

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Mit der erwähnten Höhe ist es beim Braten deutlich einfacher, einen saftigen, vollmundigen Geschmack zu kreieren. Kurz: die richtige Dicke des Fleisches kann einen wichtigen Beitrag zum kulinarischen Genuss leisten. 

Die richtige Dicke – wichtig, aber nicht allein ausschlaggebend

Wer Fleisch in der entsprechenden Dicke gekauft hat, hat gute Grundvoraussetzungen für einen saftigen Steakgenuss geschaffen. Aber: die passenden Maße sind nicht allein ausschlaggebend dafür, dass das jeweilige Gericht auch wirklich gelingt. 

Auch die richtige Zubereitung spielt in diesem Zusammenhang natürlich eine wichtige Rolle. Als Faustregel gilt, dass das Steak erst dann in die Pfanne gelegt werden sollte, wenn diese etwa 180°C erreicht hat. Danach braucht es ein wenig Geduld. Denn: weitaus besser, als das Fleisch immer und immer wieder zu wenden, ist es, zu warten, bis sich im jeweils unteren Bereich eine leichte Kruste gebildet hat. Dann kann das Fleisch umgedreht und von der anderen Seite erhitzt werden. 

Wurden beide Seiten dementsprechend „bearbeitet“ und mit besagter Kruste versehen, kann das Steak im vorgeheizten Ofen erwärmt werden. 

Fazit: Mit der passenden Steakhöhe und der entsprechenden Zubereitung zu einem saftigen Endergebnis

Sicherlich jeder, der in der Vergangenheit schon einmal ein zu dünnes Steak gegessen hat, weiß, wie ärgerlich es ist, zu wissen, dass nicht das Maximum aus dem Fleisch geholt wurde. 

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Vereinfacht ausgedrückt: saftiges Fleisch braucht ein wenig Platz nach oben, um sein komplettes Aroma zu entfalten. So entsteht unter anderem auch die bekannte „Medium“ Optik, die – im Falle eines zu dünnen Steaks – überhaupt nicht erst zum Tragen kommen kann.

Daher wäre es definitiv falsch, ausschließlich bei festlichen Anlässen auf die richtige Steakhöhe zu achten. Vielmehr kann der Genuss von Fleisch mit diesem einfachen „Trick“ noch weiter optimiert werden. 

Wer sich dementsprechend schon immer darüber geärgert hat, dass das selbst zubereitete Steak „irgendwie zäh“ schmeckt und im Rahmen der typischen Fehlersuche in den Kategorien „Temperatur“, „Würzen“ und Co. nichts Auffälliges entdecken konnte, kann gut beraten sein, sich mit seiner Fleischauswahl zu befassen. 

Hier wird dann schnell deutlich, dass nicht das komplette Potenzial ausgeschöpft wurde. 

Zusatztipp: Das Steak soll besonders zart bzw. saftig in Erscheinung treten? In diesem Fall steht auch einer Dicke bzw. Fleischhöhe von bis zu drei Fingern nichts im Wege. Es kann sich – auf der Suche nach dem „perfekten“ Steak durchaus lohnen, hier ein wenig zu experimentieren. 

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