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Wie unterscheiden sich die einzelnen Milchsorten voneinander?

Viele Menschen lieben es, Milch in den unterschiedlichsten Varianten in ihren Alltag zu integrieren. Doch was steckt eigentlich hinter Begriffen, wie „H-Milch“, „Frischmilch“ und „Vollmilch“?

Damit ein Produkt entsprechend deklariert werden kann, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein.

Hinzu kommt, dass sich die einzelnen Produkte jeweils durch einen besonders individuellen Geschmack auszeichnen. Daher ist es sinnvoll, sich ein wenig genauer mit deren Herstellung zu befassen. Diese ist nämlich verantwortlich dafür, ob eine Milch in die eine oder in die andere Produktgruppe einsortiert werden kann.

Übrigens: auch vegan lebende Menschen müssen nicht auf ihre Portion Milch verzichten! Mittlerweile gibt es, unter anderem mit Mandel-, Reis- oder Sojamilch, viele schmackhafte Alternativen, die sich noch dazu super in verschiedene Gerichte integrieren lassen.

Wie unterscheiden sich Milchsorten voneinander?

Die verschiedenen Milchsorten unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Intensität des Erhitzens voneinander.

Das Erhitzen ist beispielsweise verantwortlich dafür, dass die beliebte H-Milch länger haltbar ist als die naturbelassene Frischmilch.

Doch was bedeutet dies eigentlich im Detail?

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Rohmilch – ursprünglich und ohne Hitze hergestellt

Die Bezeichnung trügt nicht. Denn: Rohmilch wird nicht erwärmt, sondern direkt nach dem Melken gekühlt, nachdem sie vorher gefiltert wurden.

Die Meinungen über Rohmilch gehen oft auseinander, da dieses Lebensmittel nicht von allen Menschen gut vertragen wird. Dies liegt vor allem daran, dass alle Bakterienkulturen erhalten bleiben. Diese können sich positiv auf den Körper auswirken, je nach Verträglichkeit jedoch auch Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Vor allem Kindern und älteren Menschen wird von dem Genuss von Rohmilch daher von einigen Experten abgeraten.

Rohmilch wartet jedoch in jedem Fall mit vielen Vitaminen und Nährstoffen auf und wird daher immer beliebter. Sie sollte jedoch in jedem Fall binnen weniger Tage verzehrt werden.

Frischmilch – circa ein bis zwei Wochen haltbar

In den meisten Fällen wird Frischmilch pasteurisiert. Dies geschieht, indem die Milch auf etwa 75°C erhitzt wird. So werden etwaige Keime unschädlich gemacht. Nachdem die Milch dann schnell abgekühlt wurde, ist sie bis zu zwei Wochen haltbar.

H-Milch – über mehrere Monate haltbar

Wer sich auf der Suche nach einem klassischen „Gegenteil“ zur Rohmilch befindet, stößt schnell auf die H-Milch.

Denn: diese Milch wird im Zuge ihrer Herstellung auf knapp 150°C erhitzt. Danach wird sie schnell auf den einstelligen Temperaturbereich heruntergekühlt. Das Ergebnis: sie ist über mehrere Monate hinweg haltbar.

H-Milch gehört – gerade auch aufgrund der langen Haltbarkeit und der unkomplizierten Lagerung – zu den beliebtesten Milchsorten. Dementsprechend stellt sie einen echten Klassiker im Supermarktregal dar.

Es handelt sich jedoch um ein Vorurteil, dass H-Milch nur wenige Nährstoffe in sich trage. Auch wenn die entsprechenden Produkte geringere Mengen an B-Vitaminen, Vitamin C und Folsäure aufweisen, sind sie dennoch reich an Nährstoffen. Lediglich die genannten, hitzeempfindlichen Inhaltsstoffe werden im Zuge der Herstellung etwas weniger.

Zubereitungszeit
40 Minuten
Schwierigkeit
Einfach

Vollmilch – flexibel einsetzbar und (ebenfalls) lange haltbar

Bei Vollmilch handelt es sich um ein „Unterprodukt“ der H-Milch. Unter anderem aufgrund der Tatsache, dass sie sich sowohl pur als auch in die unterschiedlichsten Gerichte integrieren lässt, ist sie bei Verbrauchern sehr beliebt.

Sie zeichnet sich zudem durch eine gute Verträglichkeit aus. Für diese ist nicht nur der Fettgehalt (mindestens 3,5 Prozent) der Milch, sondern auch das Herstellungsverfahren verantwortlich.

Im Zuge der Produktion wird auf die sogenannte Homogenisierung gesetzt. Die Milch wird dabei durch kleine Düsen gepresst. Dies bewirkt, dass sich die (noch) vorhandenen Fettklümpchen in der Milch auflösen.

Der Hauptunterschied zwischen Vollmilch und fettarmer Milch liegt im Fettgehalt. Dieser liegt in der fettarmen Variante bei nur 1,5 Prozent bzw. 0,3 Prozent. Zudem zeichnet sich fettarme Milch durch einen geringeren Gehalt an Kohlenhydraten aus.

Auch beliebt: vegane Milchalternativen

Die Bandbreite an veganen Milchalternativen hat sich im Laufe der Zeit deutlich erweitert. Während vegane Milch früher fast ausschließlich mit Sojamilch assoziiert wurde, sind die Möglichkeiten heutzutage weitaus vielseitiger.

Viele vegane Milchsorten lassen sich in die unterschiedlichsten Rezepte einarbeiten und dementsprechend unkompliziert nutzen. Die Haltbarkeit und die Inhaltsstoffe unterscheiden sich dabei je nach Produkt. Die meisten veganen Milchalternativen sollten jedoch nach dem Öffnen, wie klassische Milch auch, binnen weniger Tage aufgebraucht werden.

Einen ausführlichen Beitrag über die Vielfalt veganer Milchalternativen findest du hier: https://www.lidl-kochen.de/kochideen/vegane-milch-alternativen-lecker-pflanzlich-und-vielseitig/

Alle Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit.

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Zubereitungszeit
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Schwierigkeit
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Schwierigkeit
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