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Welches ist das beste Fleisch für Steaks?

Steaks zuzubereiten wird von vielen Hobbygrillern als „eine Kunst für sich“ angesehen. Um das „perfekte Steak“ zu kreieren, wird immer wieder auf die (teilweise abenteuerlichsten) Tipps hingewiesen.

Während sich viele Fleischliebhaber sicher sind, dass ein Steak nur auf dem Grill gelingen kann, gibt es andere, die auch die Pfanne als Alternative zu schätzen wissen.

Doch welche Vorgaben sollten eigentlich in Bezug auf das Fleisch beachtet werden?

Hierzulande wird in diesem Zusammenhang häufig auf Rind gesetzt. Diese Art von Fleisch ist in der Regel besonders zart und überzeugt durch einen aromatischen Geschmack.

Je nach Steakart empfiehlt es sich jedoch auch hier, Unterschiede zu beachten. Denn: nicht jedes Teil vom Rind kann für jede Steakvariante eingesetzt werden. Oder anders: allein auf der Basis von Rindfleisch können insgesamt fünf verschiedene Steakarten kreiert werden.

Vom klassischen Rumpsteak bis hin zu dem weniger bekannten Tenderloin sind der kulinarischen Fantasie hier so gut wie keine Grenzen gesetzt.

Die folgenden Abschnitte zeigen auf, welches Fleisch im Zusammenhang mit welchem Steak besonders gut passt.

Rumpsteak/ Roastbeef

Das beliebte Rumpsteak wird auch oft als „Roastbeef“ bezeichnet.  Das Endergebnis kann in verschiedenen Garstufen angeboten werden. Von „blutig“ bis hin zu „durchgebraten“ ist dabei alles möglich.

Das Stück, das die Basis für das Rumpsteak bildet, wird aus dem hinteren Rücken des Tieres entnommen. Besonders charakteristisch ist hier nicht nur der saftige Geschmack, sondern auch der  einseitige Fettrand.

Dieser sollte während der Zubereitung nicht entfernt werden. Denn: Er sorgt für ein gleichmäßiges Garen des Fleisches.

Zubereitungszeit
30 Minuten
Schwierigkeit
Einfach

T-Bone bzw. Porterhouse Steak

Das T-Bone Steak verdankt seinen Namen dem Knochen, der ihm seine charakteristische Optik verleiht. Dieser ist wie ein „T“ geformt und sorgt dafür, dass auch viele „Steaklaien“ dieses bekannte Stück Fleisch schnell auf den ersten Blick erkennen. Beim Porterhouse Steak handelt es sich übrigens ebenfalls um ein T-Bone Steak. Der Unterschied liegt lediglich darin, dass das Porterhouse Steak einen höheren Filetanteil vorweisen kann.

Die Stücke, die die Grundlage für das T-Bone bzw. für das Porterhouse Steak bilden, stammen ebenfalls aus dem hinteren Rückenbereich des Rinds. Sie stellen eine Kombination aus Filet und Rumpsteak dar.

Die geschnittenen Portionen sind meist so groß, dass sie problemlos drei Gäste sättigen können.

Wichtig in Bezug auf die Zubereitung ist, dass die Steaks nach dem Grillen oder Braten, noch nachgegart werden. Auf diese Weise wird das Fleisch besonders zart und saftig.

Entrecôte bzw. Ribeye

Das Entrecôte ist als solches nur im europäischen Raum bekannt. In den Regionen Englands wird es als Ribeye Steak verkauft.

Ein solches Steak zeichnet sich durch ein auffälliges Fettauge aus. Dieses Fettauge verleiht dem Fleisch einen besonders aromatischen Geschmack. Das Steak ist zudem vollständig von Fett durchzogen. Nach dem Garen wird das Fleisch daher in der Regel besonders saftig und zeichnet sich durch ein spezielles Aroma aus.

Entrecôte wird aus dem vorderen Rücken des Rindes entnommen.

Filet/ Tenderloin/ Lungenbraten

Das Fleisch, das die Grundlage für Filet, Tenderloin bzw. Lungenbraten stellt, stammt aus der inneren Lendenmuskulatur des Rindes.

Da dieser Bereich nur wenig genutzt wird, ist das Filet besonders zart und mager. Dadurch zählt es zu dem feinsten und teuersten Stücken des Tieres.

Für ein perfektes Filet muss das Fleisch auf jeder Seite für drei Minuten angebraten werden. Wenn danach nur eine kurze Ruhezeit beachtet wird,  steht dem „perfekten Filetgenuss“ meist nichts mehr im Wege.

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Dry Aged Beef

Eine Besonderheit im Zusammenhang mit Dry Aged Beef ist, dass das Fleisch nach der Entnahme aus dem Tier noch verarbeitet wird. Die betreffenden Stücke werden am Knochen trockengereift.

Unter Experten herrscht ein regelmäßiger Austausch, der dafür sorgen soll, das Trockenreifen noch weiter zu optimieren und den besten Geschmack und ein besonders charakteristisches Aroma zu kreieren.

Dry Aged Beef Steaks sind teurer als ein Rumpsteak oder ein T-Bone Steak. Bei dem Trockenreifen verliert das Fleisch bis zu 40 Prozent an Masse. Je nach Steak Art wird das Fleisch einer hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt.

Der persönliche Geschmack entscheidet

Bei Rindfleisch handelt es sich zweifelsohne hierzulande um einen Klassiker, wenn es um die Zubereitung von Steaks geht. Selbstverständlich gibt es jedoch auch Alternativen. Unter anderem kann beispielsweise zu Schwein oder Geflügel gegriffen werden.

Wer sich allerdings auf der Suche nach einem besonders saftigen Steakerlebnis befindet, wird aller Wahrscheinlichkeit immer auf Rind setzen.

Generell lohnt es sich im Bereich der Steaks auch immer, ein wenig zu experimentieren. Dies gilt nicht nur in Bezug auf verschiedene Garstufen, sondern eben auch im Zusammenhang mit dem jeweiligen Fleisch.

Alle Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit.

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Schwierigkeit
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