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Welche Kartoffeln werden wofür verwendet?

Ein Blick auf die Supermarktregale zeigt, dass es die „klassische Kartoffel“ nicht gibt. Kunden und Kundinnen haben hier die Wahl zwischen „festkochend“, „mehlig“ oder „vorwiegend festkochend“.

Doch was bedeutet dies eigentlich mit Hinblick auf die verschiedenen Gerichte? Gibt es Speisen, bei denen beispielsweise eher mehlige, und Speisen, bei denen eher festkochende Kartoffeln verwendet werden sollten?

Fest steht: bei allen Kartoffelvarianten handelt es sich um Kohlenhydrat-Lieferanten. Gleichzeitig kommen die Erdäpfel fast ohne Fett aus und eignen sich dementsprechend super, um im Zuge einer bewussten Ernährung eingesetzt zu werden.

Ein Blick auf die Geschichte der Kartoffel

Menschen aus aller Welt wussten die Vorteile der Kartoffel schon früh zu schätzen. Ursprünglich kam das Lebensmittel, das heute als Grundnahrungsmittel gilt, über Südamerika auf den europäischen Kontinent.

Den nahrhaften Effekt entdeckte man jedoch erst ein wenig später. Viele nutzten die Kartoffel stattdessen als Deko für das eigene Zuhause. Immerhin zeichnet sich die Kartoffel nicht nur durch ihren Geschmack, sondern auch durch ihre Blüten aus.

Es handelt sich übrigens um kein Ammenmärchen, dass Friedrich der Große dafür gesorgt hat, dass die Kartoffel hierzulande ihren endgültigen Siegeszug antreten konnte. Auf diese Weise half er den Menschen dabei, Hunger vorzubeugen und nutzte unter anderem die sättigenden Eigenschaften der Knolle, die in Kriegszeiten nahezu unverzichtbar waren.

Zubereitungszeit
20 Minuten
Schwierigkeit
Einfach

Welche Nährstoffe sind in den unterschiedlichen Kartoffelvarianten enthalten?

Egal, um welche Kartoffeln es sich handelt: alle Arten („festkochend“, „mehlig“ oder „vorwiegend festkochend“) zeichnen sich durch einen vergleichsweise hohen Anteil an Kohlenhydraten, Ballaststoffen und Aminosäuren aus.

Auch der bereits erwähnte Sättigungseffekt sorgt dafür, dass viele Menschen, die sich für eine bewusste, abwechslungsreiche Ernährung interessieren, die Kartoffel in ihren Ernährungsplan integrieren.

Das „Detail“, das letztendlich jedoch entscheidet, in welche Kategorie eine Kartoffel eingeteilt werden kann, ist die Stärke. Denn: je mehr Stärke in einer Knolle enthalten ist, umso weicher wird ihre Konsistenz beim Kochen.

Ein Überblick über die unterschiedlichen Kartoffelarten und ihre Einsatzbereiche

Wer seine Kartoffelgerichte noch ein wenig optimieren möchte, sollte unter anderem auf die Kombination aus Knolle und Gericht achten. Die folgenden Tipps helfen weiter!

Festkochende Kartoffeln

Festkochende Kartoffeln sind in der Regel an ihrer eher länglichen Form zu erkennen. Die Schale bleibt beim Kochen stabil und reißt nicht.

Sie können wunderbar im Zusammenhang mit Kartoffelsalat, Kartoffelgratin, Rösti und als Salzkartoffeln verwendet werden. Viele Knollenfans genießen sie nach dem Kochen aus der Hand und mit etwas Quark.

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Vorwiegend festkochende Kartoffeln

Vorwiegend festkochende Kartoffeln werden besonders oft zum Braten, jedoch auch zum Frittieren verwendet. Ihre Schale ist weniger stabil als die der festkochenden. Gerade dann, wenn sie über einen längeren Zeitraum der Hitze ausgesetzt sind, reißt die Schale leicht ein.

Wer möchte, kann diese Kartoffelvariante vor allem für verschiedene Auflaufkreationen und Pommes nutzen. Auch Aufläufe lassen sich auf ihrer Basis super realisieren.

Mehlige Kartoffeln

Wer sich auf der Suche nach einer besonders kräftigen Kartoffelvariante befindet, sollte sich für die mehlige Ausführung entscheiden.

Je länger sie dem kochenden Wasser ausgesetzt werden, desto mehr zerfallen sie. Gerade im Zusammenhang mit Gerichten wie Kartoffelbrei, Knödeln, Suppen und Ofenkartoffeln ist dies jedoch gewünscht. Daher stellt diese Kartoffelvariante hier die erste Wahl dar.

Kompromisse sind (manchmal) erlaubt

Die oben genannten Beispiele zeigen, wie einfach es sein kann, Kartoffelvariante und Gericht miteinander zu kombinieren.

In einigen Fällen ist es besonders wichtig, nicht von diesen „Regeln“ abzuweichen. Beispielsweise lässt sich mit festkochenden Kartoffeln nur schwer eine Suppe oder ähnliches kreieren.

Ein wenig flexibler gestaltet sich das Ganze dann jedoch wiederum mit Hinblick auf Pellkartoffeln. Hier entscheidet zu einem großen Teil die persönliche Vorliebe, ob die Wahl lieber auf „festkochend“, „mehlig“ oder „vorwiegend festkochend“ fallen sollte.

Alle Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit.

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