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Vor oder nach dem Sport essen? Welche Variante ist die bessere?

Ein ausgeglichenes Maß an Sport ist wichtig für die Gesundheit und kann zudem die Lebensqualität steigern. Doch nicht nur das Training ist enorm wichtig, sondern auch die richtige Ernährung.

Die Meinungen darüber, welche Punkte hier genau beachtet werden sollten, gehen mitunter deutlich auseinander.

Daher fällt es oft schwer, den Überblick zu behalten. Viele Hobbysportler beschäftigt in diesem Zusammenhang die Frage, ob es besser ist, vor oder nach dem Training zu essen.

Die Antwort ist jedoch von mehreren Faktoren abhängig. Unter anderem spielt dabei das individuelle Empfinden, jedoch auch die Art der Speise und der Abstand zwischen Mahlzeit und Workout, eine erhebliche Rolle.

Allgemeine Ernährungstipps in der Übersicht: ein sportliches Leben ist vielseitig

Eine Umstellung der Ernährung fällt vielen Menschen schwer. Oft bleibt im Alltag keine Zeit für gesundes Essen, manchmal sind die süßen und fettigen Snacks einfach zu verführerisch. Fest steht jedoch auch, dass es sich lohnt, hier am Ball zu bleiben. Denn: von einer gesunden, abwechslungsreichen Ernährung profitieren sowohl Körper als auch Seele.

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Neben der richtigen Nährstoffaufnahme und dem richtigen Zeitpunkt für Snacks und „größere Mahlzeiten“ sollten jedoch auch andere Punkte beachtet werden. So ist es  beispielsweise wichtig, den Körper mit ausreichend Wasser zu versorgen. Am besten gelingt dies, wenn die entsprechende Menge möglichst gleichmäßig über den gesamten Tag verteilt wird.

Drei Liter Wasser gelten für einen erwachsenen Menschen als guter Richtwert. Die Menge kann jedoch – gerade im Sommer und im Zusammenhang mit besonders schweißtreibenden Tätigkeiten – variieren.

Essen vor dem Sport? Diese Punkte sollten beachtet werden

Sportler, denen es schwerfällt, mit leerem Magen zu trainieren, sind gut beraten, im wahrsten Sinne des Wortes auf ihr Bauchgefühl zu hören und vor dem Workout zu essen.

Jedoch nicht zu viel und nicht zu schwer. Vor allem Ausdauersportarten, wie zum Beispiel Joggen oder Schwimmen, können ansonsten – beispielsweise direkt nach einem üppigen Mittagessen – zu einer echten Herausforderung werden.

Ein kleiner Snack vor dem Training ist jedoch natürlich erlaubt. Hier bietet sich beispielsweise griechischer Joghurt oder Sojajoghurt mit Obst an. Eine Scheibe Vollkornbrot mit gekochtem Ei und Käse oder magerem Schinken können ebenso dabei helfen, dem unangenehmen Magenknurren beim Workout vorzubeugen. Im Zusammenhang mit größeren Mahlzeiten ist es jedoch wichtig, circa zwei bis drei Stunden zu warten, ehe mit dem Training begonnen wird. Immerhin braucht der Körper eine gewisse Zeit, um die Nahrung zu verdauen.

Auch wichtig: die Nährstoffzufuhr während des Trainings

Je nach Sportart verbraucht der Körper mehr oder weniger Nährstoffe. Gerade dann, wenn über einen längeren Zeitraum trainiert wird, kann es daher sinnvoll sein, sich nicht nur mit der Frage „Soll ich vor oder nach dem Training essen?“, sondern auch mit der Versorgung während der Aktivität zu beschäftigen.

Auf größere Snacks gilt es dann natürlich zu verzichten. Aber: eine Banane, ein Obstsmoothie, Traubenzucker oder ähnliches können dabei helfen, über einen längeren Zeitraum hinweg leistungsfähig zu bleiben.

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Manchmal verteufelt, aber so wichtig: das Essen nach dem Training

Nach einem anstrengenden Workout braucht der Körper neue Energie, unter anderem in Form von Proteinen – und das weitestgehend unabhängig vom gewünschten Trainingsziel. Die zugeführten Nährstoffe helfen dabei, die Reserven, die beim Training aufgebraucht wurden, wieder aufzufüllen.

Es wäre jedoch auch falsch, einem aufkommenden Heißhungergefühl nachzugeben und zu Burger, Pizza und Co. zu greifen. Vielmehr ist es sinnvoll, sich für leicht-verdauliche Mahlzeiten zu entscheiden und so entspannt in den Regenerationsvorgang zu starten.

Zudem darf selbstverständlich auch jetzt der Flüssigkeitsausgleich nicht vernachlässigt werden. Wasser und verschiedene Schorlen (am besten zuckerfrei) helfen dabei, die Mineralstoffe, die durch den Schweiß abtransportiert wurden, wieder zuzuführen.

Essen vor und nach dem Sport: beides ist erlaubt!

Weder diejenigen, die vor dem Sport, noch diejenigen, die nach dem Sport essen, müssen ein schlechtes Gewissen haben. Denn: jeder Körper hat unterschiedliche Ansprüche, wenn es um die Zufuhr von Nährstoffen geht. Während es den einen leichtfällt, morgens auf nüchternen Magen zu joggen, benötigen andere Sportler eine kleine Energiezufuhr, um den Kreislauf in Schwung zu bringen.

Wer darauf achtet, dass die Mahlzeiten – weder vor noch nach dem Training – zu üppig ausfallen, schafft eine gute Grundlage für ein verlässliches und angenehmes Training.

Zu guter Letzt sei jedoch auch erwähnt, dass es im Zusammenhang mit dem Wunsch, Gewicht zu reduzieren, falsch wäre, sich das Essen sowohl vor als auch nach dem Sport zu verkneifen.

Als „Grundregel“ zum Erreichen dieses Trainingsziels gilt dann lediglich, dass mehr Kalorien verbrannt als konsumiert werden müssen.

Wer sich jedoch grundsätzlich Nährstoffe vorenthält, riskiert Hungerattacken und gaukelt seinem Körper einen Nahrungsmangel vor. Das Ergebnis? Kalorien, die in dieser Art von Sparflammen-Modus aufgenommen werden, werden „sicherheitshalber“ in Form von Fett gespeichert. Daher gilt: eine leichte, ausgeglichene Ernährung kann das Erreichen sportlicher Ziele nachhaltig unterstützen.

Alle Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit. Für genauere Infos empfehlen wir Dir, Deinen Arzt zu konsultieren.

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