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Steak braten – mit welchem Fett oder Öl?

Für viele Fleischliebhaber stellt es das „i-Tüpfelchen“ im Zusammenhang mit einem gelungenen Menü dar: das Rumpsteak.

Dieser Klassiker wird meist in drei verschiedenen Grillgraden bzw. Garstufen angeboten: Rare, Medium und Well Done. Wer ein perfektes Steak genießen möchte, muss jedoch nicht zwangsläufig ein Restaurant aufsuchen. Auch in der heimischen Küche ist es möglich, beeindruckende Leckereien dieser Art zu zaubern.

Damit genau das jedoch auch gelingt, ist es unter anderem wichtig, zum richtigen Fett bzw. Öl zu greifen. Dieses „Extra“ stellt eine wichtige Basis für überzeugenden Steakgenuss.

Grundlegende Infos zu Fett und Öl

Öl bzw. Fett sollte beim Braten von Steaks nicht fehlen. Es dient als Geschmacksträger und verleiht dem Fleisch einen entsprechend vollmundigen Geschmack. Doch Vorsicht! Zur Zubereitung von Steaks eignet sich nicht jede Art von Fett bzw. Öl.

Der Grund hierfür ist einfach: eine Pfanne erreicht beim Steakbraten eine Temperatur von circa 200°C. Und genau deswegen eignen sich Fette und Öle mit einem niedrigen Rauchpunkt nicht zum Braten. (Wie die Bezeichnung schon erahnen lässt, handelt es sich beim Rauchpunkt übrigens tatsächlich um den Punkt, an dem das Öl bzw. Fett beginnt, zu rauchen.)

Zubereitungszeit
30 Minuten
Schwierigkeit
Einfach

Ab diesem Zeitpunkt verändert sich die chemische Zusammensetzung und es können sich gesundheitsschädliche Stoffe entwickeln. Unter anderem sollte beispielsweise auch auf reine Butter und Olivenöl verzichtet werden.

Die richtige Zugabe von Fett oder Öl in die Pfanne – was gilt es, zu beachten?

Eine wichtige Grundregel beim Steakbraten besagt, dass zunächst die richtige Brattemperatur erreicht sein muss, ehe das Fett oder das Öl überhaupt zum Einsatz kommt. Nach drei bis vier Minuten sollte hier der ideale Wert erreicht sein – vorausgesetzt, der Herd wurde entsprechend hoch eingestellt.

Wer wissen möchte, ob es an der Zeit ist, das Fett bzw. das Öl in die Pfanne zu gießen, kann zu einem einfachen Trick greifen.

Nachdem die Pfanne über einen Zeitraum von drei Minuten erhitzt wurde, wird ein wenig kaltes Wasser auf die Pfannenoberfläche gespritzt. Falls sich tanzende Perlen in der Pfanne bilden, ist der ideale Zeitpunkt erreicht. Bevor jedoch das Öl bzw. das Fett in die Pfanne gegeben wird, muss das Wasser unbedingt wieder entfernt werden.

Welches Fett kann zum Steakbraten verwendet werden?

Zum Braten von Steaks eignen sich verschiedene Butteraromen und geklärte Butter. Diese „Extras“ verleihen dem Fleisch eine besondere Note.

Auf reine Butter gilt es – wie bereits oben erwähnt – zu verzichten, da ansonsten ab circa 175°C Rauch entsteht, der mit der Bildung von gesundheitlich bedenklichen Stoffen einhergehen kann.

Welches Öl eignet sich zum Steakbraten?

Wer sich dazu entschließt, sein Steak in Öl zu braten, wird mit einer Vielzahl von Produkten konfrontiert, denn: es gibt viele Öle, die sich durch einen vergleichsweise hohen Rauchpunkt auszeichnen.

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ERNESTO® Pfanne, mit Gegengriff
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Um hier auf Nummer Sicher zu gehen, ist es möglich, sich unter anderem für raffiniertes Raps-, Traubenkern-, Sonnenblumen- oder sogar Kokosnussöl zu entscheiden. Wer sich in seiner heimischen Vorratskammer umschaut, findet dementsprechend ganz sicher mindestens eine Öl Variante, mit deren Hilfe sich das Fleisch anbraten lässt.

Können Steaks wirklich nur mit raffiniertem Öl gebraten werden?

Im Zusammenhang mit dem Braten von Steaks ist immer wieder von „raffiniertem Öl“ die Rede. Und tatsächlich kommt diese Variante besonders oft zum Einsatz. Aber: wer möchte, kann auch native Öle zum Braten verwenden, solange sich diese durch einen hohen Rauchpunkt auszeichnen.

Doch worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen „raffiniert“ und „nativ“? Grundsätzlich gilt: raffiniertes Öl wird auf der Basis hoher Temperaturen gepresst und büßt daher eine Vielzahl an Inhaltsstoffen ein. Natives Öl wird hingegen kaltgepresst, was zur Folge hat, dass bei der Herstellung so gut wie alle Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Das Gerücht, das sich natives Öl nur für die Zubereitung von Salaten geeignet, stimmt so nicht.

Es macht jedoch durchaus auch in geschmacklicher Hinsicht einen Unterschied, ob raffiniertes oder natives Öl zum Braten von Steaks verwendet wird. Denn: das raffinierte Öl verfügt über so gut wie keinen Eigengeschmack und beeinflusst das natürliche Aroma des Fleisches nicht. Daher ist es optimal für den „puren Fleischgenuss“ geeignet. Das native Öl zeichnet sich hingegen durch einen etwas intensiveren Eigengeschmack aus und eignet sich daher wunderbar für alle, die für eine noch individuellere Note sorgen möchten.

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