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Ist Fleischkonsum „ungesund“?

Viele Menschen können sich für den regelmäßigen Genuss von Fleisch in verschiedenen Varianten begeistern.

Doch was sollte mit Hinblick auf die konsumierte Menge und etwaige Auswirkungen auf die Gesundheit eigentlich beachtet werden? Ist es gesund oder ungesund, Fleisch zu essen? Oder gibt es auf diese Frage eventuell keine standardisierte Antwort?

Grundsätzlich gilt, wie auch mit Hinblick auf andere Bereiche, dass hier unter anderem die Menge an konsumiertem Fleisch entscheidend ist.

Die Unterschiede zwischen weißem und rotem Fleisch in der Übersicht

Fleisch kann in zwei verschiedene Bereiche, das helle und das rote Fleisch, kategorisiert werden. Zu rotem Fleisch gehören Rind, Schwein, Lamm, Kalb, Schaf, Ziege, Pferd, Kaninchen und Wild. Geflügel, wie beispielsweise Huhn, Pute, Truthahn, Gans, Taube, Ente und Wildgeflügel, wird als weißes Fleisch bezeichnet.

Zubereitungszeit
30 Minuten
Schwierigkeit
Einfach

Seit vielen Jahrzehnten wird darüber diskutiert, ob weißes Fleisch gesünder ist als rotes Fleisch. Viele Experten sind in diesem Zusammenhang der Meinung, dass ein hoher Konsum von weißem Fleisch dem Körper genauso schadet wie der hohe Konsum von rotem Fleisch. Unter anderem können beide Varianten den Cholesterinspiegel negativ beeinflussen.

Zudem ist auch die Wahl des jeweiligen Teilstücks für eine ausgewogene Ernährung wichtig. Manche Stücke zeichnen sich durch einen höheren Fettanteil als andere aus. Experten empfehlen, vor allem Stücke mit einem niedrigen Fettgehalt zu konsumieren.

Somit erklärt sich unter anderem auch, weshalb im Rahmen einer bewussten Ernährung immer wieder auf die Vorteile von Geflügel und Kalbsfleisch verwiesen wird.

Die Menge als ausschlaggebender Faktor

Im Rahmen einer ausgewogenen und vielseitigen Ernährung gilt Fleisch als ein praktischer Lieferant für Vitamin B12 und versorgt den Körper mit weiteren wichtigen Nährstoffen. Dennoch sollte Fleisch in Maßen genossen werden.

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt, den Fleischkonsum pro Woche auf 300 bis 600 Gramm zu beschränken. In diese Mengenangabe sind übrigens auch Wurstwaren eingeschlossen.

Das aktuelle Problem besteht darin, dass viele Menschen zu viel Fleisch essen und es deswegen zu gesundheitlichen Einschränkungen kommen kann. Der aktuelle Fleischkonsum der Deutschen liegt im Durchschnitt bei 60 Kilogramm Fleisch pro Kopf in einem Jahr.

Wer sich nun überlebt, dass pro Monat circa 2,4 Kilo empfohlen werden, erkennt schnell, dass diese Menge eindeutig zu hoch ist. Zudem werden Schweinefleisch und Co. oft mit zusätzlichen ungesunden Fetten zubereitet.

Kurz: Fleischgenuss ist nicht per se ungesund. Es ist jedoch wichtig, nicht zu viel zu konsumieren und auf eine bewusste Art der Zubereitung zu achten.

Hilfreiche Tipps für einen gesunden Fleischkonsum

Wer gesund leben möchte, muss nicht auf Fleisch verzichten. Die Menge, das Teilstück und die richtige Zubereitung sind wichtige Faktoren für einen gesunden Fleischkonsum.

Die folgenden Tipps helfen weiter:

Tipp Nr. 1: die „richtige“ Sorte des Fleisches

Es ist ein Mythos, dass die Auswahl in Bezug auf „gesunde Fleischlieferanten“ sehr begrenzt sei. Es gibt viele Fleischerzeugnisse, die dem Körper wichtige Nährstoffe und Vitamine liefern.

Wer Wert auf eine ausgewogene Ernährung legen möchte, kann unter anderem zu Hähnchen, Rindfleisch, Pute und Schweinefilet greifen.

Der Speiseplan ist hier weitaus vielseitiger als oft vermutet wird. Einfach ein wenig über Fettgehalt und Co. informieren und genießen.

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Tipp Nr. 2: eine schonende Zubereitung

Wer sein Fleisch besonders schonend zubereiten möchte, sollte sich unter anderem über die Zubereitung in einem Wok oder die Sous-vide-Methode informieren. Bei der letztgenannten Variante wird das Fleisch bei einer niedrigen Temperatur in einem Vakuum gegart. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass die meisten Nährstoffe im Fleisch enthalten bleiben.

Tipp Nr. 3: Auch die Beilagen sind wichtig!

Fleischgerichte stehen unter anderem auch deswegen im Verruf, nicht besonders gesund zu sein, weil sie oft mit klassischen Fast Food Beilagen serviert werden. Pommes Frites und Co. schmecken lecker, lassen sich jedoch -zumindest auf lange Sicht – nicht mit einer gesunden Ernährung vereinbaren. Als Alternative bieten sich verschiedene Salate, Beeren, Pilze und saisonales Gemüse an. Die entsprechenden Leckereien liegen nicht schwer im Magen und versorgen den Körper noch zusätzlich mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen.

Tipp Nr. 4: das „Nose to tail“ Prinzip nutzen

Es gibt wesentlich mehr Möglichkeiten, Fleisch zu genießen, als in Form von Schnitzel oder Steaks. Das „Nose to tail“ Prinzip besagt, dass das Tier komplett verwertet werden kann. Die Innereien der Tiere beinhalten beispielsweise viele gesunde Nährstoffe. Die Leber liefert viele Vitamine und Mineralstoffe, das Knochenmark zeichnet sich durch eine ähnliche Zusammensetzung wie Olivenöl aus.

Das Prinzip „Nose to tail“ gilt nicht nur als gesund, sondern auch als sehr ökologisch. Es entstehen weniger Fleischabfälle und die verschiedenen Köstlichkeiten machen es leicht, neue Rezepte und Gerichte zu entdecken.

Alle Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit. Für genauere Infos empfehlen wir Dir, Deinen Arzt zu konsultieren.

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