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Zwiebeln schneiden ohne Tränen – so geht’s!

Vielen Menschen schießen die Tränen in die Augen, wenn sie in Kontakt mit einer geschälten Zwiebel kommen. Diese dann auch noch zu schneiden, ist für manche Hobby- und Profiköche undenkbar.

Andere Personen wiederum haben überhaupt kein Problem mit tränenden Augen und würfeln die Zwiebel ohne derartige Beschwerden.

Die gute Nachricht ist in diesem Zusammenhang, dass einige Tipps dabei helfen können, endlich ohne Tränen Zwiebeln zu schneiden. Doch was verursacht eigentlich die brennenden Augen? Was macht das Zwiebelschneiden für viele so unerträglich?

Woher kommen die Tränen beim Zwiebelschneiden?

Viele Jahre haben Wissenschaftler und Experten an dieser Frage geforscht und lange hatten sie keine Antwort. Heutzutage ist bekannt, dass die tränenden Augen durch den Schutzmechanismus der Pflanze hervorgerufen werden.

Diesen Mechanismus besitzen übrigens alle Lauchgewächse – zu denen auch die Zwiebel gehört.

Die Technik soll die Pflanze vor natürlichen Fressfeinden, wie beispielsweise Mäusen, schützen. Wird die Schale entfernt, stoßen die Lauchpflanzen zwei Stoffe aus: Alliin und Alliinase. Wenn diese beiden sich miteinander verbinden, kommt es zum berühmten Tränenfluss, unter anderem auch bei vielen Tieren.

Tipps für tränenfreies Zwiebelschneiden

Es gibt einige Tipps, die dabei helfen können, eine Zwiebel ohne Tränen zu schneiden.

Die folgenden Ratschläge helfen jedoch nicht jedem gleich gut. Hin und wieder kann es sinnvoll sein, verschiedene Varianten auszuprobieren, um die für sich beste Lösung zu finden.

Zubereitungszeit
20 Minuten
Schwierigkeit
Einfach

Tipp Nr. 1: scharfe Messer benutzen

Zum Schälen und Schneiden von Zwiebeln empfiehlt es sich immer, mit scharfen Messern zu arbeiten. Die oben erwähnten Stoffe werden vor allem dann freigesetzt, wenn die Zwiebel gedrückt oder gequetscht wird. Ein scharfes Messer zerstört weniger Zellen. Dadurch tritt weniger Alliinase aus und die Mischung mit Alliin wird weniger intensiv.

Tipp Nr. 2: Zwiebel schälen mit Wasser

Die beiden „Verteidigungsstoffe“ haben bei dem Kontakt mit Wasser deutlich geringere Chancen, die Schleimhäute anzugreifen.

Wer sich genau das zunutze machen möchte, kann die Zwiebel unter fließendem Wasser schneiden. Ein wenig umweltbewusster ist es jedoch, eine Schüssel mit Wasser zu füllen und die Zwiebel einfach im Wasser zu schneiden.

Tipp Nr. 3: die Schutzbrille bzw. eine größere Taucherbrille

Eine Schutzbrille bzw. eine Taucherbrille mit Nasenschutz ist kein modisches Accessoire, aber dennoch ziemlich praktisch, wenn es darum geht, „tränenfrei“ zu kochen. Sie dichtet den Bereich um Nase und Augen ab.

Die Stoffe erreichen die Schleimhäute dann wesentlich langsamer – wenn überhaupt.

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Tipp Nr. 4: der Schluck Wasser im Mund

Ein Schluck Wasser im Mund hilft vielen Köchen, aber leider nicht allen, dabei, sich vor tränenden Augen zu schützen. Wieso dieser Trick bei manchen funktioniert und bei manchen nicht, ist bis heute nicht geklärt.

Allein die Frage, weshalb Wasser im Mund überhaupt einen Einfluss auf die Tränenbildung hat, ist schlussendlich ein Rätsel.

Tipp Nr. 5: die richtige Schneidetechnik

Auch die richtige Schneidetechnik kann dabei helfen, den Komfortfaktor beim Schneiden von Zwiebeln zu erhöhen.

Im ersten Schritt wird die Zwiebel geschält und dann in kaltes Wasser gelegt. Erst dann wird halbiert. Die frische Schnittfläche der halben Zwiebel liegt dabei auf dem Schneidebrett.

Um Scheiben zu erhalten, muss nun nur noch von oben längs geschnitten werden.

Alle Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit.

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Schwierigkeit
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