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Wie macht man Sauce Hollandaise?

Eine klassische Sauce Hollandaise gehört mittlerweile für viele Menschen zu den unterschiedlichsten Gerichten dazu. Kein Wunder! Ihr Geschmack lässt sich mit vielen verschiedenen Speisen kombinieren und kann dabei helfen, das entsprechende Aroma zu intensivieren. Vor allem in der Spargelzeit ist die Sauce Hollandaise ein absoluter Klassiker.

Sie wurde im 18. Jahrhundert in der Normandie in Frankreich erfunden. Der Name täuscht dementsprechend! Die Sauce hat mit Holland oder den Niederlanden nichts zu tun.

Ihren Zusatz „Hollandaise“ erhielt sie, da sie damals unter der Verwendung von holländischer Butter hergestellt wurde. Und da Holland schon lange bekannt für den Export hochwertiger Molkereiprodukte ist, wurde die Erwähnung als Qualitätsmerkmal hinzugefügt.

Eine klassische Sauce Hollandaise zuzubereiten erfordert Geduld und ein wenig Geschick. Doch keine Sorge! Mit ein wenig Übung und den passenden Zutaten zeigt sich schnell, dass es sich durchaus lohnen kann, hier entsprechend kreativ zu werden.  

Zu welchen Gerichten passt die Sauce jedoch besonders gut? Worauf sollte bei der Herstellung geachtet werden? Die folgenden Abschnitte helfen bei der Beantwortung dieser und weiterer Fragen. Fest steht jedoch auch: eine selbstgemachte Sauce Hollandaise stellt immer ein besonderes Geschmackserlebnis für den Gaumen dar.

Zu welchen Gerichten schmeckt Sauce Hollandaise besonders gut?

Im Zusammenhang mit Spargel ist das Reichen von Sauce Hollandaise mittlerweile zu einer Art „Pflicht“ geworden.

Viele stellen sich jedoch die Frage, ob die Sauce auch zu anderen Gerichten schmeckt. Schließlich zeichnet sie sich durch einen intensiven Eigengeschmack aus und kann die Aromen anderer Zutaten möglicherweise überdecken?

Die gute Nachricht ist, dass Sauce Hollandaise trotz des besagten, intensiven Eigengeschmacks ganz hervorragend zu vielen anderen Speisen gereicht werden kann.

Besonders beliebt sind hier Kombinationen mit Fisch, Meeresfrüchten und Gemüsesorten, wie Blumenkohl und Kartoffeln. Zudem eignet sich die Sauce auch zur Zubereitung diverser Aufläufe mit den genannten Zutaten.

Auch ein Mix mit verschiedenen Fleischgerichten lässt sich problemlos realisieren. Spargel und Roastbeef gelten ohnehin als besonders leckere Kombination. Anstatt das Gericht mit der klassischen Sauce Béarnaise zu verzehren, wird zur Spargelzeit zur Hollandaise Variante gegriffen.

Welche Zutaten braucht man für eine Sauce Hollandaise?

Für eine klassische Sauce Hollandaise, wie sie heute im Allgemeinen bekannt ist, benötigt man keine außergewöhnlichen Zutaten. Die meisten Bestandteile dürften in einer gut ausgestatteten Küche ohnehin vorhanden sein.

Man benötigt für vier Personen etwas Salz, etwas Pfeffer, 250 Gramm geklärte Butter, vier Esslöffel Weißwein (alternativ vier Esslöffel Wasser), etwas Zitronensaft und drei Eigelbe. Wer zur veganen Variante greifen möchte, braucht hierfür pflanzliche Margarine, Mehl, Sojasahne, Gemüsebrühe, veganen Weißwein, Senf, Salz und Pfeffer.

Selbstgemachte Sauce Hollandaise – eine Schritt-für-Schritt Anleitung

Grundsätzlich ist es nicht schwer, seine eigene Sauce Hollandaise herzustellen. Lediglich der Teil, bei dem die Butter vorsichtig untergerührt wird, stellt eine kleine Herausforderung dar. Im schlimmsten Fall kann es hier passieren, dass die Butter anfängt, zu flocken.  

Beim Einrühren des Eigelbs gilt es ebenfalls, vorsichtig zu sein. Ist das Gemisch zu heiß, kann es ansonsten sein, dass dieses klumpt und so keine cremige Sauce mehr entstehen kann.

Schritt Nr. 1: Butter zerlassen

Im ersten Schritt muss die Butter in einem Topf zerlassen werden, so dass sie schön flüssig wird und das Gemisch eine einheitliche Konsistenz aufzeigt. Anschließend muss sie abkühlen, bis sie etwa lauwarm ist.

Schritt Nr. 2: Zutaten miteinander vermengen

Während die Butter abkühlt, werden Eigelb und Wasser zusammen geschlagen. Für diesen Schritt reicht ein handelsüblicher Schneebesen aus. Während gerührt wird, wird der Weißwein vorsichtig in die Schüssel gegossen und mit ausgeschlagen.

Schritt Nr. 3: Butter untermengen

Die Schüssel wird nun in ein heißes Wasserbad gestellt. Dort wird das Gemisch so lange verrührt, bis es eine cremig-sahnige Konsistenz aufweist. Genau dann wird die Butter hinzugegeben. Wie oben erwähnt, ist es wichtig, hier nicht überstürzt vorzugehen, um ein Flocken zu verhindern.

Zusatztipp: Am einfachsten ist es, die Butter zu Beginn tröpfchenweise einfließen zu lassen und dabei immer weiter zu rühren.

Falls die Sauce, trotz aller Vorsicht, dennoch Flocken aufweisen sollte, helfen Mineralwasser mit Kohlensäure oder zerstoßene Eiswürfel, meist dabei, den Schaden zu beheben. Auch hier gilt die Regel: bitte langsam vorgehen und nicht zu schnell und zu viel einfließen lassen!

 

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