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Welche Gerichte und Zutaten eignen sich zum Vorkochen?

Das Vorkochen von Gerichten oder das sogenannte „Meal Prepping“ wird hierzulande immer beliebter. Kein Wunder! Immerhin besteht auf diese Weise die Möglichkeit, Zeit und Mühe zu sparen und sich jeden Tag aufs Neue mit spannenden Gerichten zu „überraschen“. Ideal also für alle, die nach einem anstrengenden Arbeitstag nicht mehr die Muße haben, zu kochen.

Einige Zutaten eignen sich besonders dazu, um im Zusammenhang mit Vorkochen und Meal Prepping zum Einsatz zu kommen.

Die folgenden Anfängertipps können dabei helfen, den Einstieg zu erleichtern und die Vorzüge dieser besonderen Art der Nahrungszubereitung noch besser zu genießen.

Grundsätzliches

Am besten eignen sich im Zusammenhang mit den ersten „Gehversuchen“ im Bereich Vorkochen die Gerichte, die schon mindestens einmal selbst gekocht wurden und gelungen sind.

So lässt sich eine wunderbare Basis für kulinarische Erfolgserlebnisse schaffen.

Damit die Motivation nicht auf der Strecke bleibt, ist es sinnvoll, sich langsam zu steigern und das Vorkochen – gerade in der ersten Zeit – ein wenig mehr zu planen. So macht es umso mehr Spaß, sich immer weiter zu steigern und irgendwann für eine komplette Woche vorbereiten zu können – selbstverständlich ohne unter Zeitdruck zu geraten.

Welche Zutaten braucht man für das Vorkochen?

Damit die Abwechslung beim Vorkochen nicht zu kurz kommt, ist es sinnvoll, einige Grundzutaten im Haus zu wissen.

Viele der Zutaten, die im Zusammenhang mit Meal Prepping verwendet werden, bieten den Vorteil, dass sie lange haltbar sind – sowohl im rohen als auch im gekochten Zustand.

Die Basics

Zu den Basics im Zusammenhang mit der Vorbereitung von Mahlzeiten gehören Reis, Couscous, Nudeln und Kartoffeln. In Kombination mit Geflügel, Fleisch und Gemüse lassen sich so viele verschiedene Gerichte zubereiten.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte stellen eine ideale Eiweißquelle dar und versorgen den Körper mit Proteinen. Im Zusammenhang mit Meal Prepping sind unter anderem Linsen, Erbsen, Kichererbsen, Lupinen und Bohnen sehr beliebt. Auch sie lassen sich ideal mit anderen Zutaten kombinieren.

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Frisches Gemüse

Frisches Gemüse ist für eine bewusste Ernährung besonders wichtig. Viele Gemüsesorten lassen sich ideal verarbeiten und werden in Kombination mit anderen Zutaten zu einer schmackhaften und gesunden Mahlzeit.

Spinat, Broccoli, Zucchini, Peperoni, Kürbis, Mais und Rüben harmonieren gut in einer Sauce miteinander. Sie können aber auch ohne Probleme mit den genannten Basiczutaten kombiniert werden.

Absolute Klassiker aus dieser Kategorie sind selbstverständlich auch Spinat und Kartoffeln.

Süße Snacks und Desserts

Auch im Rahmen einer gesunden Ernährung sind hin und wieder süße Snacks erlaubt. Glücklicherweise lassen sich auch diese Speisen meist problemlos vorbereiten. Mischungen aus Nüssen, Beeren, Trockenobst und so weiter lassen sich ideal als Chipsersatz nutzen. Wer möchte, kann die süßen Leckereien natürlich auch zu Backwaren, wie Muffins oder Kuchen, verarbeiten.

So gelingt das Vorkochen noch besser!

Einige Tipps können hilfreich sein, wenn es darum geht, das neue Prinzip in der eigenen Küche stetig zu optimieren.

Schnell zeigt sich, dass es nicht schwer ist, seinen eigenen kulinarischen Horizont immer mehr zu erweitern und mit Hinblick auf das Vorbereiten von Mahlzeiten neue Wege zu gehen.

Tipp Nr. 1: Mehrere Gerichte mit gleichen Zutaten kochen

Zu Beginn ist es – wie bereits erwähnt – ratsam, sich langsam mit dem Thema Meal Prepping auseinanderzusetzen. Es kann helfen, zunächst aus wenigen Zutaten möglichst viele Gerichte zu zaubern. Genau deswegen ist ein ausreichend großer Vorrat an Nudeln, Reis und Co. hilfreich.

Auch Kartoffeln eignen sich super als Grundlage für viele verschiedene Mahlzeiten, wie zum Beispiel Bratkartoffeln, Gratin oder Salzkartoffeln als Beilage. Dasselbe gilt für Nudeln. Sie liefern eine Basis für verschiedene Gerichte, wie beispielsweise Aufläufe, Pasta mit Sauce und Salat.

Wer die Gerichte so lange lagern möchte, dass sie zwischendurch eingefroren werden müssen, sollte eher großzügig würzen. So ist sichergestellt, dass sie nach dem Auftauen auch ihren Geschmack behalten.

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Tipp Nr. 2: Alle Zutaten mit einem Einkauf besorgen

Die Zeitersparnis, die das Vorkochen von Mahlzeiten mit sich bringt, macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn alle Zutaten auf einmal besorgt wurden. So ist es möglich, sich auf nur einen „Zubereitungstag“ in der Woche zu fokussieren und an den restlichen Tagen lediglich aufzuwärmen… und zu genießen.

Zudem ist ein einmaliger Einkauf oft günstiger als mehrere kleine Einkäufe zwischendurch, da das Risiko eines „Spontankaufs“ verschiedener Produkte, die eigentlich nicht benötigt werden, kleiner wird.

Gerade im Zusammenhang mit den größeren Einkaufsaktionen empfiehlt es sich natürlich, am Vorabend eine Liste zu erstellen und diese dann im Supermarkt „abzuarbeiten“.

Tipp Nr. 3: Richtig lagern

Die jeweilige Speise wurde gekocht bzw. gebacken? Wunderbar! Dann ist es nun an der Zeit, sie bis zum Verzehr richtig zu lagern.

Ob Suppen, Aufläufe und Co. im Kühlschrank oder im Tiefkühlfach aufbewahrt werden sollten, ist von der Zeitspanne zwischen Zubereitung und Servieren abhängig.

Hier ist es wichtig, sich im Vorfeld zu informieren und im Zweifel in den meisten Fällen sicherheitshalber das Einfrieren zu wählen. (Achtung! Einige Gerichte sollten jedoch nicht eingefroren werden, da ansonsten Konsistenz und Geschmack leiden! Hierzu gehören unter anderem verschiedene Salate.).

Alle Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit.

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