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Was versteht man unter Meal Prepping und wie funktioniert es?

Das sogenannte „Meal Prepping“ wird (manchmal unbewusst) schon in vielen deutschen Haushalten praktiziert. Denn: auch ein Brot aus der Dose oder eine mitgebrachte Suppe in der Thermoflasche können in die Kategorie Meal Prepping einsortiert werden.

Der Trend rund um das Vorbereiten von Speisen wurde aus Amerika übernommen und erfreut sich mittlerweile auch im europäischen Raum großer Beliebtheit.

Kein Wunder! Meal Prepping bringt im Alltag viele wesentliche Vorteile mit sich und kann „ganz nebenbei“ dabei helfen, bewusster und gesünder zu essen.

Doch was genau steckt eigentlich hinter dem Trend? Und was sollte beachtet werden?

Was bedeutet Meal Prepping?

Meal Prepping kann ganz einfach mit „Mahlzeiten vorbereiten“ übersetzt werden. Genauer gesagt geht es darum, die Speisen für die nächsten Tage vorzubereiten und – in entsprechenden Behältern – ordnungsgemäß bis zum Verzehr zu lagern.

Besonders praktisch also, wenn es darum geht, einmal zu kochen, um danach über einen Zeitraum von mehreren Tagen genießen zu können

Wie funktioniert Meal Prepping genau?

Die meisten Meal Prepper bereiten ihr Essen an einem Tag für die gesamte Woche zu. Damit hier alles funktioniert, braucht es ein wenig Planung zu Zubereitungszeit. Ein entspanntes Wochenende stellt für die meisten Menschen die ideale Zeit dar, die Mahlzeiten zuzubereiten und – nach ihrem individuellen Bedarf, zum Beispiel im Kühlschrank oder in der Gefriertruhe, zu lagern.

Als „Grundregel“ gilt, dass für eine Wochenration zwei Tage für die Vorbereitung eingeplant werden sollten. Einige mag es abschrecken, so lange in der Küche zu stehen bzw. die entsprechenden Lebensmittel einzukaufen, aber es lohnt sich! Immerhin kann nach dem „großen Kochen“ den Rest der Woche pausiert werden.

Egal, wie anstrengend der Tag dann war, wartet immer ein leckeres Essen auf denjenigen, der entsprechend vorgeplant hat. In den meisten Fällen heißt es lediglich: einfach den Behälter öffnen, gegebenenfalls aufwärmen und genießen.

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Welche Vorteile bietet Meal Prepping?

Das Meal Prepping bringt viele verschiedene Vorteile mit sich. Die Zeitersparnis ist nur einer Gründe dafür, weshalb sich viele Hobbyköche für diese Art der Essenszu- und -vorbereitung entscheiden.

Vorteil Nr. 1: Meal Prepping kann sehr gesund sein

Einer der wesentlichen Vorteile des Meal Preppings ist, dass viele Menschen auf diese Weise einen engeren Bezug zu ihren Mahlzeiten bekommen. Da alles wahlweise auf der Basis von frischen Zutaten zubereitet werden kann, können Farbstoffe und Co. im Voraus aussortiert werden.

Daher können sich auch viele sportliche Menschen für das Meal Prepping begeistern. Die Verlockung, auf dem Heimweg schnell ein fertiges Menü zu kaufen, wird gemindert, da zu Hause nicht mehr gekocht werden muss.

Vorteil Nr. 2: Meal Prepping macht Spaß

Viele Menschen sehen das tägliche Kochen leider als eine unliebsame Aufgabe an, die erledigt werden „muss“. Der Genuss bleibt hier leider oft auf der Strecke.

Wie viel Spaß Meal Prepping jedoch machen kann und wie entspannend es ist, zu wissen, dass die „Hauptarbeit“ am Wochenende erledigt wurde, zeigt sich oft erst dann, wenn das Vorbereiten der Mahlzeiten über ein paar Tage/ Wochen in den Alltag integriert wurde.

Einige Prepper empfinden es als sehr entspannend, im Vorfeld schon den Essensplan für die kommenden Tage (oder sogar Wochen) zu erstellen. Auf diese Weise lassen sich natürlich auch immer wieder neue Gerichte in die Routine integrieren. Oder wie wäre es zum Beispiel mit einer italienischen Woche? Der Fantasie sind hier so gut wie keine Grenzen gesetzt!

Zubereitungszeit
25 Minuten
Schwierigkeit
Einfach

Vorteil Nr. 3: Meal Prepping kann Zeit und Geld sparen

Wer sich ein wenig genauer mit Meal Prepping und seinen Details auseinandersetzt, erkennt oft schnell, dass eigentlich nur an einem Tag, maximal an zwei Tagen, viel Zeit investiert werden muss.

Danach ist für etwa fünf Tage kein Kochen mehr nötig. Kein Schneiden von Gemüse, kein Vorbereiten, kein Kochen. Die entsprechenden Speisen müssen höchstens aufgewärmt werden.

Außerdem steht die Frage: „Was soll ich heute nur kochen?“ nicht mehr im Raum. Die Tatsache, dass größere Portionen gekauft werden können, kann auch den Geldbeutel schonen. Viele „XXL Packungen“ sind deutlich günstiger als die kleinen Varianten.

Für wen eignet sich Meal Prepping?

Meal Prepping eignet sich hervorragend für alle, die ein wenig mehr Struktur in ihren Ernährungsalltag bringen möchten.

Egal, ob Single oder größere Familie: diese Art der Essensvorbereitung lässt sich – ein wenig Planung vorausgesetzt – so gut wie immer in den Alltag integrieren.

An welchen Tagen genau vorgekocht werden sollte, ist natürlich auch von den jeweiligen Grundvoraussetzungen abhängig. Hier findet sicherlich jeder schnell seine ganz eigenen „Lieblingstage“.

Alle Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit.

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30 Minuten
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