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Was sollte beim Benutzen eines Römertopfs beachtet werden?

Schon in der Antike wurden Speisen in einem Behältnis aus Ton mit Deckel zubereitet. Und spannenderweise stammt der Römertopf, trotz seines Namens, nicht aus Italien.  

Der Siegeszug dieses klassischen Behältnisses startete vor allem in den 1960er Jahren. Damals nahm sich ein deutscher Hersteller die traditionelle Zubereitungsweise aus der Antike als Vorbild für seinen Garungsbehälter.

Frei nach dem Motto: „Was schon damals in der Antike funktionierte, muss sich doch heutzutage auch bewähren!“ war der moderne Römertopf entstanden.

Mit seiner Hilfe ist es unter anderem möglich, Gulasch besonders zart zu garen. Doch welche Tipps sollten mit Hinblick auf die Zubereitung im Römertopf eigentlich beachtet werden?

Besonders wichtig: Das richtige Wässern

In einem Römertopf können Speisen schonend gegart werden. Damit genau das funktioniert, muss der Topf vollständig gewässert sein.

Das bedeutet, dass der gesamte Ton einmal mit Wasser in Kontakt kommen muss, bevor der Römertopf dann in den Ofen gestellt wird, um das Essen zu dünsten. Das Charakteristische an dieser Methode ist, dass die Speise in ihrem eigenen Saft gegart wird.

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Um hier die passenden Grundvoraussetzungen zu schaffen, muss im ersten Schritt die Außenseite der Schale mit kaltem Wasser gewässert werden. Danach wird der komplette Topf mit Wasser befüllt, bevor auch der Deckel in eine (ausreichend große) Wasserschüssel gelegt wird.

Im letzten Schritt muss nur noch der Deckel mit Wasser befüllt werden. Nach etwa einer viertel Stunde dürfte dann alles soweit vorbereitet sein.

Nun ist der Römertopf bereit, befüllt zu werden und seinen Platz im Ofen einzunehmen. Letzterer sollte im Rahmen der Zubereitung von Speise im Römertopf nicht vorgeheizt werden. Ansonsten könnte der Temperaturunterschied zu groß sein und den Topf zum Platzen bringen.

Wie wird ein Römertopf benutzt?

Bei dem Benutzen eines Römertopfes gilt es, einige Regeln zu beachten, um einen möglichen Schaden am Behälter und Essen zu vermeiden. Nach der – oben bereits erwähnten – Wässerung ist es wichtig, die folgenden Tipps nicht zu vernachlässigen.

Tipp Nr. 1: Gas-Backöfen bitte schrittweise erhitzen

Wer einen Gas-Backofen sein Eigen nennt, sollte diesen – im Zusammenhang mit der Zubereitung von Speisen im Römertopf – schrittweise erhitzen. Das bedeutet, dass es ausreicht, sich in den ersten fünf Minuten für die erste oder zweite Stufe zu entscheiden, dann weitere fünf Minuten die vierte oder fünfte Stufe zu wählen und erst danach die gewünschte Garstufe einzustellen.

Auf diese Weise ist es möglich, sich der jeweiligen Endtemperatur nach und nach zu nähern und das Material nicht zu stark zu belasten.

Zubereitungszeit
40 Minuten
Schwierigkeit
Mittel

Tipp Nr. 2: Flüssigkeit bei Bedarf vorsichtig hinzugeben

Falls sich beim Garen der Speise zeigt, dass Flüssigkeit fehlt, sollte diese mit Vorsicht hinzugegeben werden. Hier ist es am sinnvollsten, die Flüssigkeit zunächst in einem separaten Behältnis zu erwärmen und zu versuchen, das Gargut dann mit ihr zu benetzen und nicht den Behälter direkt zu treffen.

Ist die besagte Flüssigkeit zu kalt, besteht ebenfalls die Gefahr, dass der Tontopf aufgrund des Temperaturunterschiedes platzt.

Tipp Nr. 3: Den Römertopf korrekt abstellen

Nach der Zubereitung im Ofen eignet sich nicht jede Unterlage als ideale Abstellfläche für den Römertopf.

Das Behältnis ist zu diesem Zeitpunkt noch sehr heiß. Wenn es auf einer kalten Fläche abgestellt wird, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es platzt.

Daher ist es deutlich sinnvoller, in diesem Zusammenhang auf Holzbretter oder dicke Küchentücher als Abstellplatz zurückzugreifen. Wer möchte, kann sich alternativ auch für eine Warmhalteplatte als Abstellfläche entscheiden.

Tipp Nr. 4: Nur wenig Wasser bzw. Fett verwenden

Um Speisen, wie zum Beispiel Gulasch, in einem Römertopf zuzubereiten, braucht es nicht viel Wasser oder Fett.

Das bereits beschriebene Wässern des Tons und die Flüssigkeit, die in der Speise enthalten ist, reicht in der Regel aus, um Fleisch, Gemüse und Co. vollständig zu garen. Der geschlossene Behälter bietet den Vorteil, dass die Flüssigkeit nicht verdampft und somit viele wichtige und gesunde Nährstoffe erhalten bleiben können.

Alle Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit.

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