Lidl-Kochen.de - Kochen einfach leicht gemacht.

Was muss man beim Backen mit Proteinpulver beachten?

Eiweißpulver gehört für viele Sportler zum Standard, wenn es darum geht, unterschiedliche Trainingsziele zu erreichen.  

Meist wird das Pulver genutzt, um mit ihm die klassischen Shakes in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen zuzubereiten. Aber: Eiweißpulver kann noch in anderen Bereichen der Küche eingesetzt werden!

Wie wäre es zum Beispiel mit einer Mischung mit Porridge, Müsli und anderen Speisen?

Viele aktive Menschen lieben es unter anderem auch, mit dem Eiweißpulver zu backen. Da die verschiedenen Produkte in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich sind, ergeben sich hier in vielerlei Hinsicht Vorteile.

Doch was sollte eigentlich bei der Zubereitung der Backwaren beachtet werden? Und wie unterscheiden sich die Pulver im Detail voneinander?

Hier lohnt es sich definitiv, genauer hinzuschauen. Denn: jedes Proteinpulver hat seine Vor- und Nachteile und manche Backwaren gelingen beispielsweise besser mit Casein-Proteinen. Andere sollten mit Whey-Proteinen zubereitet werden. Vegan lebende Menschen können natürlich im Zusammenhang mit vielen Rezepten auch auf Soja-Proteinpulver setzen.

Welche Vorteile bietet das Backen mit Proteinpulver?

Wer sich vorgenommen hat, sich gesünder zu ernähren, setzt es sich oft zum Ziel, auf Süßigkeiten wie Schokolade, Kuchen und Kekse weitestgehend zu verzichten. Und genau deswegen fällt es oft so schwer, Diäten und Fitnesspläne einzuhalten. Die Versuchung ist oft groß.

Unter der Nutzung von Proteinpulver stellen Naschereien in gewissem Maße eine tolle Möglichkeit dar, den leckeren Geschmack von Keksen und Co. wieder ein wenig sorgenfreier zu genießen.

Das Pulver sorgt nicht nur für einen hohen Proteingehalt des Produkts, sondern kann auch einen wesentlichen Anteil an Zucker und anderen Kohlenhydraten ersetzen.

Gleichzeitig halten die proteinreichen Speisen in der Regel länger satt und können im Idealfall sogar Heißhungerattacken vorbeugen.

Backformen & Backzubehör jetzt im Lidl Onlineshop entdecken
ERNESTO® Backformen, mit 2-fach-Antihaftbeschichtung
ERNESTO® Messer mit Bambus-Griff
ERNESTO® Messer mit Bambus-Griff

Tipps zum Backen mit Proteinpulver in der Übersicht

Wer Kuchen, Pancakes und Eiweißbrote mit Hilfe von Proteinpulver besonders saftig in Erscheinung treten lassen möchte, sollte einige Tipps beachten. Die folgenden Ratschläge helfen weiter:

Tipp Nr. 1: Mehl nicht 1 : 1 ersetzen

Es erscheint immer wieder naheliegend, ist aber falsch. Das Proteinpulver sollte in einem Rezept niemals den kompletten Mehlanteil ersetzen! Ansonsten wird der Teig trocken bzw. zeichnet sich schnell durch eine gummiartige Konsistenz aus. Das ideale Mischverhältnis liegt stattdessen bei 25 Prozent Eiweißpulver und 75 Prozent Mehl.

Tipp Nr. 2: Eiweißpulversorte an Backwaren anpassen

Wer sich ein wenig mit der große Produktriege an Eiweißpulvern auseinandersetzt, erkennt schnell, dass die geschmacklichen Möglichkeiten heutzutage sehr vielseitig sind. Durch das Backen verliert das Eiweißpulver – je nach Menge und Intensität – oft nicht seinen Geschmack.

Wer daher Schoko, Vanille und Co. einsetzen möchte, sollte sich überlegen, welches Geschmacksflair das Endergebnis haben sollte. Dies gilt vor allem dann, wenn noch weitere geschmacksintensive Zutaten, wie zum Beispiel Früchte usw., als Deko genutzt werden.

Tipp Nr. 3: Auf die richtige Menge an Flüssigkeit achten

Das Proteinpulver zeichnet sich in der Regel dadurch aus, dass es sehr viel Wasser aufsaugt. Damit das jeweilige Endprodukt also nicht zu trocken in Erscheinung tritt, braucht es ein wenig mehr Flüssigkeit zum Ausgleich.

Hier kann unter anderem hervorragend mit Apfelmus, zerstampften Bananen und Eiern gearbeitet werden. Im Zusammenhang mit eher herzhaften Backwaren sollte hingegen zu geriebenen Möhren, Zucchini oder Joghurt gegriffen werden.

Welches Proteinpulver eignet sich für welche Backwaren?

Um ein optimales Ergebnis zu erreichen, ist es wichtig, dass die Art des Proteinpulvers an das jeweilige Endergebnis angepasst wird – nicht nur in geschmacklicher Hinsicht, sondern auch mit Hinblick auf die Konsistenz und weitere Faktoren.

Zubereitungszeit
30 Minuten
Schwierigkeit
Einfach

Whey Proteine

Unter der Nutzung von Whey Proteinen gelingen Snacks wie Powerriegel und Energy Balls am besten. Zudem bildet dieses Protein eine gute Basis für einen Rührkuchen. Kurz: diese Pulversorte gilt in der Regel als ideal für Backwaren, die sich am Ende durch eine feste Konsistenz auszeichnen sollen.

Casein-Proteine

Casein-Proteine sorgen in der Regel dafür, dass das Endprodukt weich und fluffig wird. Daher ist es ratsam, diese Produkte im Zusammenhang mit Pancakes und weichem Gebäck zu verwenden.

Auch praktisch: Veganer und Vegetarier können die verschiedenen Casein Proteine unter anderem auch super als Gelatineersatz verwenden, wenn es darum geht, Gelee anzudicken.  

Soja-Proteine

Wer sich auf der Suche nach Proteinpulver befindet, das im Zusammenhang mit möglichst vielen Einsatzbereichen genutzt werden kann, sollte sich in der Riege der Soja-Proteine umschauen.

Von saftigen Broten und Kuchen, über fluffige Muffins und Pancakes bis zu süßen Teigwaren aller Art ist hier so gut wie alles möglich. Eine Ausnahme gibt es dennoch: Die Soja-Proteine bringen ein nussiges Aroma mit sich und sind deshalb nicht für Laugenbrezeln geeignet.

Alle Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit.

Plane dein
Wochenmenü!
Zubereitungszeit
30 Minuten
Schwierigkeit
Einfach
Zubereitungszeit
20 Minuten
Schwierigkeit
Einfach
ERNESTO® Käsemesser-Set
ERNESTO® Käsemesser-Set
Mixer & Rührgeräte im Lidl Onlineshop kaufen
Grundig Standmixer »SM 6860«
Weitere Beiträge aus dem Magazin
Plane dein
Wochenmenü!

aktuelles aus dem Magazin

[ff id="1"]