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Klassische „Vegan-Vorurteile“ und ihr Wahrheitsgehalt

Viele Veganer kennen die Situation: Bei einem gemeinsamen Abend mit Freunden kommen oft Themen wie „Lieblingsgerichte“ und „Lebensstile“ zur Sprache. Sobald der Satz „Ich lebe vegan!“ fällt, jagt oft ein Vorurteil das nächste.

Doch was stimmt überhaupt? Ist es wirklich so schwer, als vegan lebender Mensch wirklich alle Nährstoffe zu sich zu nehmen? Und woher bekommen Veganer eigentlich ihre Proteine? Wie schädlich ist der Anbau von Soja, das für Tofu benötigt wird, für den Regenwald?

Fragen über Fragen… und höchste Zeit, ein wenig Klarheit zu sorgen!

Vorurteil Nr. 1: Menschen brauchen Fleisch

Der menschliche Körper braucht Proteine – diese müssen jedoch nicht zwingend aus einer tierischen Quelle stammen. Auch pflanzliche Proteine können dabei helfen, den Muskelaufbau zu unterstützen. Um die entsprechenden Vorteile (und Nährstoffe) nutzen zu können, ist es jedoch wichtig, zu wissen, in welchen veganen Lebensmitteln besagte Proteine enthalten sind.

Hier lohnt es sich, unter anderem auf einen Mix aus Bohnen, Linsen und Erbsen zu setzen. Diese kleinen „Kraftpakete“ beinhalten viele dieser Nährstoffe und gehören zu einer abwechslungsreichen veganen Ernährung einfach dazu.

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Vorurteil Nr. 2: Für Tofu wird der Regenwald zerstört

Fest steht: unter anderem wird auch Soja auf den entsprechenden, gerodeten Flächen angebaut. Dieses Soja wird jedoch dazu genutzt, Tierfutter zu gewinnen, das dann wiederrum in die Massentierhaltung fließt. Soja, das hingegen zu Tofu weiterverarbeitet wird, wird in Europa angebaut.

Unter anderem befinden sich beispielsweise in Österreich viele beliebte Anbaugebiete. Daher belastet Soja, das für die vegane Ernährung gedacht ist, die Umwelt weitaus weniger als der Anbau von Futtermittel.

Vorurteil Nr. 3: Die vegane Küche besteht nur aus Fleischersatz

Die vegane Küche ist heutzutage weitaus flexibler als sie es noch vor zehn Jahren war. Dennoch wäre es falsch, hier ausschließlich von Fleischersatzprodukten zu sprechen. Vielmehr gibt es viele Veganer, die bewusst auf pflanzliche „Würstchen“ und „Steaks“ verzichten und ausschließlich auf Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und viele weitere Produkte setzen, die von Grund auf vegan sind.

Und dennoch: wer bisher immer Fleisch gegessen hat, hat in Fleischersatzprodukten sicherlich eine gute „Einstiegshilfe“ in die rein-pflanzliche Küche gefunden.

Vorurteil Nr. 4: Veganes Essen ist immer teuer

Dieses Vorurteil ist eng mit Vorurteil Nr. 3 verbunden, kann jedoch schnell wiederlegt werden. Wie für alle anderen Ernährungsformen gilt: veganes Essen kann, muss jedoch nicht teuer sein. Wer sich hier beispielsweise auf Basics wie Reis, Kartoffeln und heimische bzw. saisonale Produkte fokussiert, kann oft sogar Geld sparen.

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Vorurteil Nr. 5: Veganer müssen Vitamintabletten nehmen

Basierend auf einer ausgeglichenen Ernährung haben auch Veganer die Möglichkeit, alle wichtigen Nährstoffe – bis auf Vitamin B12 – mit der Nahrung aufzunehmen. Das besagte Vitamin ist in rein pflanzlicher Ernährung nicht bzw. nicht ausreichend enthalten. Um hier auf der sicheren Seite zu sein, ist es am einfachsten, seinen jeweils aktuellen Wert beim Art per Blutuntersuchung bestimmen zu lassen.

Danach wird festgelegt, wie hoch die B12 Tabletten dosiert sein müssen, um den täglichen Bedarf zu decken. Regelmäßige Untersuchungen – zum Beispiel einmal im Jahr – helfen dabei, den eigenen B12 Spiegel immer wieder zu kontrollieren. (Ein entsprechendes Vorgehen ist übrigens auch für omnivor-lebende Menschen sinnvoll. Denn: auch viele, die Fleisch und Co. regelmäßig konsumieren, leiden unter einem B12 Mangel.)

Immer weniger Vorurteile, immer mehr Aufklärung

In einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen dafür interessieren, welche Lebensmittel sie zu sich nehmen, können auch viele Vorurteile, mit denen sich vegan lebende Menschen konfrontiert sahen, immer mehr abgebaut werden.

Wer sich hier ein wenig Zeit nimmt, um sich mit den Fakten rund um Nährstoffe, veganen Lebensmittel und leckeren Rezepten auseinanderzusetzen kann profitieren – unabhängig davon, ob er komplett tierprodukt-frei lebt oder beispielsweise lediglich einmal in der Woche auf pflanzliche Ernährung setzt.

Alle Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit.

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