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Eier schnell auf Zimmertemperatur bekommen

Während im Zusammenhang mit einigen Rezepten gilt, dass die verarbeiteten Zutaten möglichst kalt sein müssen, gibt es durchaus auch Backkreationen, bei denen Zimmertemperatur gewährleistet sein muss.

Doch wie ist es eigentlich möglich, Eier, die gerade aus dem Kühlschrank kommen, rasch anzuwärmen?

Mit den folgenden Tricks wirst du sehen, dass deine Geduld nicht zwangsläufig auf die Probe gestellt werden muss. Vielmehr ist es oft einfacher als gedacht, auch kalte Eier schnell auf Teigvarianten und Co. vorzubereiten.

Trick Nr. 1: Eier in lauwarmes bis warmes Wasser legen

Du möchtest deinen Backvorgang nicht unterbrechen, dir ist jedoch gerade aufgefallen, dass du vergessen hast, die Eier aus dem Kühlschrank zu holen? Keine Sorge. Mit Hilfe von etwas Wasser und ein wenig Wärme kannst du hier wunderbar gegensteuern.

Sallys Tipp:

Wenn du Eier aus dem Kühlschrankschnell auf Zimmertemperatur bekommen willst, lege sie einfach in eine Schüssel mit warmen (aber nicht kochendem!) Wasser. Somit sind sie innerhalb von nur wenigen Minuten zimmerwarm.

Sallys Tipp:

Wenn du Eier aus dem Kühlschrankschnell auf Zimmertemperatur bekommen willst, lege sie einfach in eine Schüssel mit warmen (aber nicht kochendem!) Wasser. Somit sind sie innerhalb von nur wenigen Minuten zimmerwarm.

Besonders wichtig ist es jedoch, dass das Wasser, das du zum Aufwärmen der Eier verwendest nicht kocht. Ansonsten wäre der Temperaturunterschied zu groß. Es reicht hier vollkommen aus, auf lauwarmes bis warmes Wasser zu setzen und die Eier hierin ein wenig schwimmen zu lassen. Danach sind sie auf Zimmertemperatur und können weiter verarbeitet werden.

Trick Nr. 2: Eiweiß und Eigelb getrennt voneinander auf Zimmertemperatur bringen

Viele Rezepte erfordern, dass Eiweiß und Eigelb getrennt eingearbeitet werden. Manchmal brauchst du auch nur eines von beiden. Wie auch immer: selbstverständlich kannst du den oben genannten Trick wahlweise noch ein wenig verfeinern und Eigelb und Eiweiß separat erwärmen.

Hierzu trennst du beide direkt voneinander und füllst sie jeweils in verschiedene Tassen. Die Tassen kannst du dann kurz ins Wasserbad mit lauwarmem/ warmem, aber nicht kochendem Wasser, stellen. Auch in diesem Fall reichen ein paar Minuten aus, um vergleichsweise schnell mit zimmerwarmen Zutaten weiterbacken zu können.

Trick Nr. 3: Ausreichend vorplanen

Du hast keine Lust auf lauwarmes Wasser und Co.? Kein Problem. In diesem Fall ist es jedoch wichtig, dass du entweder ein wenig mehr Zeit einplanst oder deine Backabläufe optimierst.   

Doch was bedeutet das genau im Detail? Am allereinfachsten, aber natürlich auch am zeitaufwendigsten, ist es, die Eier vor dem Backen aus dem Kühlschrank zu nehmen und einfach abzuwarten, bis diese die Zimmertemperatur erreicht haben.

Wenn du den Vorgang ein wenig beschleunigen möchtest, macht es Sinn, sie aus dem Karton zu entnehmen. Denn: dieser schützt – zumindest bis zu einem bestimmten Maße – nicht nur vor Stößen, sondern auch vor Wärme und Kälte.

Daher ist es wichtig, dass du die Eier, wenn du dich für die „Abwarten-Methode“ entschließt, ohne Karton auf dem Esstisch drapierst.

Weshalb sollten Eier eigentlich Zimmertemperatur haben?

Der Zusatz „Zutaten auf Zimmertemperatur bringen“ findet sich auf vielen Rezepten und wird selten hinterfragt.

Doch weshalb ist es eigentlich besser, nicht komplett kalte Zutaten zu verarbeiten? Die Antwort ist einfach: zimmerwarme Eier (, aber auch andere Zutaten, wie zum Beispiel Milch und Co.) verklumpen leichter im Teig.

Umgekehrt bedeutet dies, dass besagter Teig umso weicher wird, wenn die einzelnen Lebensmittel nicht komplett kalt sind.

Doch Vorsicht. Nur, weil es sinnvoll ist, mit zimmerwarmen Rezeptbestandteilen zu arbeiten, bedeutet dies nicht, dass das Motto „Je wärmer, desto besser.“ gelten würde. Zu warme Zutaten können dafür sorgen, dass das Endergebnis ebenfalls zu wünschen übrig lässt. Wie so oft ist es daher am besten, sich für das „gesunde Mittelmaß“ zu entscheiden. 

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