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Was ist Intervallfasten?

Intervallfasten zählt aktuell zu den beliebtesten Methoden, wenn es darum geht, abzunehmen und das Gewicht – im Idealfall – auch zu halten. Mit dieser besonderen Vorgehensweise haben schon viele Menschen positive Erfahrungen gemacht.

Interessanterweise gibt es jedoch nicht das klassische „Standardverfahren“, sondern vielmehr unterschiedliche Arten von Intervallfasten.

Das grundsätzliche Prinzip besteht jedoch darin, auf bestimmte Speisen und Getränke zu verzichten – entweder für kurze oder längere Zeit.

Welche Grundsätze beim Fasten eingehalten werden sollten und welche Möglichkeiten bestehen, diese Art der Ernährung noch ein wenig individueller werden zu lassen, zeigen die folgenden Abschnitte.

Welche Arten des Intervallfastens gibt es?

Grundsätzlich kann zwischen zwei verschiedenen Arten des Intervallfastens unterschieden werden: der 16:8- und der 5:2 Variante.

Am besten ist es selbstverständlich, wenn die jeweilige Fasten-Art bequem in den Alltag integriert werden kann. Wer sich für das Intervallfasten interessiert, sollte sich daher im ersten Schritt mit seinem Tagesablauf auseinandersetzen und danach 16:8 und 5:2 miteinander vergleichen.

Variante Nr. 1: 16:8

Bei dieser Variante wird insgesamt 16 Stunden gefastet, während an acht Stunden des Tages insgesamt zwei Mahlzeiten erlaubt sind. Die 16 Stunden sollten im Idealfall zwischen dem Abendbrot und dem Frühstück liegen.

Variante Nr. 2: 5:2

Bei dieser Vorgehensweise wird das Intervallfasten nicht auf der Basis von Stunden, sondern auf der Basis von Tagen aufgeteilt. Dabei wird an fünf Tagen in der Woche „normal“ gegessen und an zwei Tagen fast nichts.

Wichtige Tipps zum Intervallfasten

Grundsätzlich kann Intervallfasten nur dann funktionieren, wenn einige Grundregeln beachtet werden. Diese gestalten sich wie folgt:

  1. Bitte keine körperliche Belastung während der Fastenzeit – zumindest solange nicht, bis sich der Körper sich an die Umstellung gewöhnt hat.
  2. In den entsprechenden Zeitfenstern nicht mehr als gewohnt essen. Das Intervallfasten kann durchaus zu größeren Portionen verleiten. Diesem Verlangen gilt es jedoch, standzuhalten.
  3. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist wichtig. Viel Gemüse und eiweißhaltige Mahlzeiten machen satt und liefern dem Körper wichtige Nährstoffe. Zwischen den Mahlzeiten sind jedoch keine Snacks erlaubt.
  4. Die Getränke, die während des Intervallfastens konsumiert werden, sollten möglichst kalorienfrei sein. Am besten eignen sich Wasser und ungesüßter Tee. Sie können auch dabei helfen, Hungerattacken vorzubeugen.
  5. Viele Experten geben den Tipp, nach der ersten Mahlzeit des Tages ein wenig spazieren zu gehen. Ein wenig Bewegung hilft unter anderem, die Verdauung anzukurbeln.
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Welche Fehler sind typisch für das Intervallfasten?

Bewusst oder unbewusst werden beim Intervallfasten häufig dieselben Fehler gemacht. Diese können den Erfolg nachhaltig beeinflussen und sollten daher unbedingt vermieden werden. Wer einige der besagten Fehlerquellen jedoch kennt, kann in der Regel auch besser mit ihnen umgehen.

Fehler Nr. 1: die falsche Ernährung

Unregelmäßige Mahlzeiten führen dazu, dass der Körper sich nicht an den neuen Rhythmus gewöhnen kann. Hier kann es helfen, Mahlzeiten immer zur selben Uhrzeit zu sich zu nehmen.

Zudem verwirrt es den Körper zusätzlich, wenn er an einem Tag viel und dann wieder wenig Kalorien bekommt. Auch hier ist es am besten, auf Ausgewogenheit zu setzen.

Fast Food und Süßigkeiten sollten natürlich weitestgehend vermieden werden. Wer sich dennoch hin und wieder Kuchen, Eis und Co. gönnen möchte, sollte mit Sport ausgleichend gegenwirken.

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Fehler Nr. 2: die Auswahl der falschen Fasten-Methode

Es ist enorm wichtig, sich für die richtige Intervallfasten-Methode zu entscheiden, ansonsten sind Frust und Unmut fast schon vorprogrammiert.

Falls die erstgewählte Variante nicht passend sein sollte, funktioniert die jeweils andere Variante vielleicht viel besser. Hier gilt es, geduldig zu sein und nach dem ersten Versuch nicht direkt aufzugeben!

Fehler Nr. 3: zu geringe Flüssigkeitszufuhr

Fasten bedeutet selbstverständlich nicht, auch auf Flüssigkeit verzichten zu müssen. Im Gegenteil! Es ist enorm wichtig, den Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Ein dehydrierter Körper kann schwerwiegende Folgen haben. „Ganz nebenbei“ halten Wasser und ungesüßte Tees den Stoffwechsel in Schwung und helfen dabei, die Zeit des Fastens noch entspannter zu erleben.

Alle Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit. Für genauere Infos empfehlen wir Dir, Deinen Arzt zu konsultieren.

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