Tipps zum Wintergrillen

Warm und trocken

Das A und O beim Grillen in der kühlen Jahreshälfte ist die Wärme. Klingt paradox? Ist aber wichtig, wenn alle Beteiligten Spaß haben wollen und sich der Grillmeister nicht allein am Grill wiederfindet, während alle anderen es sich drinnen gemütlich gemacht haben! Sucht daher für den Grill einen vor Wind, Schnee oder Regen gut geschützten Platz – eine überdachte Terrasse oder ein offener Pavillon sind gut geeignet, aber achtet unbedingt auf ausreichenden Abstand vom Grill zum Dach darüber. Ein zusätzliches Lagerfeuer, eine Feuerschale oder auch ein Heizstrahler für draußen halten euch außerdem warm, während ihr am Grill die Leckereien betreut und wendet.

Punsch

Auch Wärme von innen sorgt dafür, dass es euch am Grill nicht zu kalt wird. Sorgt für ausreichend Heißgetränke wie Punsch, Glühwein, oder Heißes ohne Alkohol wie Tee und heißen Kakao. Sammelt vorab ausreichend wollige Kleidungsstücke wie Mützen, Schals und Handschuhe zusammen (für den Grillmeister am besten kuschlig warme Ofenhandschuhe bereit legen), die euren Gästen und euch gegen die Kälte helfen.

Die Außentemperatur hat auch deutlich Einfluss auf die Grilldauer von Würstchen, Burger und Co. Wählt für den Winter am besten Grillgut aus, dass nur kurz gegrillt werden muss, um den Aufenthalt am Rost nicht endlos in die Länge zu ziehen. Und vergesst nicht die Köstlichkeiten, die in Folie gewickelt direkt zwischen den Kohlen garen – sie müssen nicht ständig gewendet werden: beispielsweise vorgegarte Kartoffeln oder Süßkartoffeln als Beilage und gefüllte Bratäpfel für den süßen Abschluss.

Und natürlich ganz wichtig: Sorgt auch im Grill selbst für gut anhaltende Wärme. Beim klassischen Grill bieten sich im Winter kompakte Grill-Briketts besser an als lose Holzkohle, weil sie die Glut und Hitze länger halten. Bei Elektro- oder Gasgrill regelt ihr die Hitze bei Bedarf entsprechend der Außentemperatur einfach höher.

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